Erstellt am 27. August 2013, 12:00

Simandl: Streit um 2,8 Mille Pension. Prozess / Die Energie Burgenland AG fordert von Ex-Begas-Chef Rudolf Simandl 2,8 Millionen Euro.

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EISENSTADT / Am Dienstag dieser Woche begann ein Zivilprozess, den die Energie Burgenland AG gegen den früheren Begas-Chef Rudolf Simandl angestrengt hatte. Die Energie Burgenland AG als Nachfolge-Unternehmen der Begas fordert von Simandl 2,8 Millionen Euro zurück, dabei handelt es sich um die im Jahr 2002 an den Beklagten ausbezahlten, versicherungsmathematisch berechneten Pensionsansprüche.

Bei dem Prozesstermin am Dienstag handelte es sich um eine vorbereitende Tagsatzung, zu der Simandl nicht ausdrücklich geladen wurde. Geladen wurde hingegen ein informierter Vertreter. Helena Marko, Rechtsanwältin der Energie Burgenland erklärte, Simandl habe seine Pensionsansprüchen schon im Jahr 2000 verwirkt, weil er sich schon damals zulasten der Begas bereichert habe. Simandls Anwalt, Ingo Kapsch, bot an, der Energie Burgenland Versicherungsverträge im Wert von 1,5 Millionen Euro zu übertragen. Der Prozess wurde auf Ende November vertagt. Die Richterin erwägt, das Verfahren zu unterbrechen, bis das Strafverfahren gegen Simandl beendet ist.

Vor Gericht. Ex-Begas-Chef Rudolf Simandl.Seebacher