Erstellt am 16. April 2014, 08:39

von Werner Müllner

Sperre bleibt aufrecht. Eisenstadt / Ende November wurde die Fliederstraße mit Betonklötzen testweise gesperrt. Nun ist es fix: Die Betonklötze bleiben.

Anderes Ende. Von Stadtseite werden die Verkehrszeichen nicht so ernst genommen. Foto: Müllner  |  NOEN, Müllner
Zwischen Eisenstadt und Kleinhöflein gibt es eine Verbindungsstraße hinter dem Hartplatz des Fußballverbandes: die Fliederstraße. Diese beginnt in etwa beim Fußballplatz und mündet in die Bankgasse bei der Krankenkasse. Die Straße ist mittels Verkehrszeichen klar deklariert: nur für Anrainer, Spaziergänger und Radfahrer.

Da dies nicht eingehalten wurde, wurden im vorigen November Betonblöcke als Sperre aufgestellt. Damals erklärte die Bauabteilung: „Bei der Durchfahrtssperre in der Fliederstraße Richtung Bankgasse handelt es sich um ein Pilotprojekt, das auf Wunsch aller Grundstückseigentümer und Bewohner der Straße entstanden ist.“ Nun wurde entschieden, die Sperre zu belassen.

Geschwindigkeiten senken und Durchzugsverkehr unterbinden

Stadtbezirksvorsteher Christian Schmall: „Das Unterbinden einer Kfz-Durchfahrt von Kleinhöflein zum Zentrum ist Teil eines Gesamtkonzeptes, das bereits vor der ersten Bebauung des Gebietes in Grundzügen erarbeitet wurde. Das Konzept Kirchtal sieht daher bereits seit 2006 vor, durch bauliche Maßnahmen – schmale Fahrbahn, verkehrsberuhigende Elemente – im Gebiet die Geschwindigkeiten zu senken und gebietsfremden Durchzugsverkehr – als potenzielle Ausweichroute zum Hauptnetz durch den Lückenschluss zur Bankgasse bzw. zum Schlossplatz – zu unterbinden. Die Bankgasse wird durch diese Durchfahrtssperre nicht belastet. Die Fliederstraße hat außerdem eine wichtige Funktion als Hauptradroute zwischen Kleinhöflein und Zentrum.“