Erstellt am 11. November 2015, 05:42

Spital: Neue Abteilung. Ab sofort stehen in Eisenstadt fünf Betten für Menschen mit fortschreitender, unheilbaren Erkrankung im Krankenhaus zur Verfügung.

Team. Die Mannschaft der Station besteht aus Diätologen, Logopäden, Medizinern, Pflegepersonen, Physiotherapeuten, Psychologen und Seelsorgern.  |  NOEN, BVZ

Die Palliativstation wurde nun, nach einer langwierigen Finanzverhandlung mit dem Land, eröffnet. Palliative Betreuung richtet sich an Patienten mit einer fortschreitenden, unheilbaren Erkrankung. Betreut wird ganzheitlich, also Körper, Geist und Seele.

Die ärztliche Leitung hat Andreas Püspök inne, der gemeinsam mit Michaela Wagner medizinisch betreut. Stationsleiterin ist Mathilde Weghofer.

„Entwicklung der Patientenzahlen bestätigt Bedarf“

Oberstes Ziel ist der Erhalt bestmöglicher Lebensqualität durch die Linderung belastender körperlicher, psychischer, sozialer und seelischer Symptome. Gesamtleiter Robert Maurer betont: „Ziel der Palliativstation ist die Stabilisierung der Krankheitssituation und die Entlassung in das häusliche Umfeld.“

Konzipiert wurde die Palliativstation gemäß der Empfehlungen für das Einzugsgebiet. Pro einer Million Menschen sollte es 50 Betten für palliative Betreuung geben. Das heißt für das zu versorgende Gebiet werden zehn Betten empfohlen.

„Die Entwicklung der Patientenzahlen bestätigt diesen Bedarf. Gestartet wurde vorerst mit fünf Betten. Wir hoffen, dass der Vollbetrieb bald aufgenommen werden kann“, so Maurer weiter.