Erstellt am 10. Oktober 2012, 00:00

SPÖ: Gewonnen und ein bisschen verloren. SPÖ Eisenstadt / Die Absolute brechen und Bürgermeister werden, diese Ziele versäumte die SPÖ, gewann aber ein Mandat dazu.

Von Werner Müllner

EISENSTADT /  „Wir haben ein Mandat gewonnen und zu den anderen Punkten kann ich nur sagen, dass im Leben nicht jeder Wunsch sofort erfüllt wird“, erklärt ein gut gelaunter Günter Kovacs von der SPÖ. Knapp über ein halbes Prozent beziehungsweise 72 Stimmen konnte die SPÖ in Eisenstadt gegenüber der Wahl im Jahr 2007 zulegen und damit auch ein Mandat dazugewinnen. Bisher hatte die SPÖ acht Sitze im Gemeinderat, nun neun. Neu in den Gemeinderat einziehen wird der 41-jährige Herbert Herdits. Drei Wahlziele hatte sich die SPÖ in Eisenstadt gesetzt, erklärt Günter Kovacs: „Zulegen, die Absolute brechen und Bürgermeister werden. Einen Punkt konnten wird erfüllen und zu den anderen ist nur zu sagen: wenn nicht heute, dann in fünf Jahren.“ Kovacs startet quasi gleich wieder mit dem Wahlkampf:

„ÖVP hat Ziel erreicht, die Wahl aber verloren“ 

„Die ÖVP ist in Eisenstadt nun auf einem historischen Tiefstand und Thomas Steiner hat sogar etliche Prozent auf seine Vorgängerin Fraunschiel verloren. Die ÖVP hat ihr Ziel erreicht die Absolute zu halten, die Wahl aber verloren.“ Den Grünen streut Kovacs Rosen: „Eine tolle Leistung der Grünen, man kann Yasmin Dragschitz nur gratulieren.“ Kovacs meint aber: „Die Grünen haben keinen einzigen Hausbesuch gemacht und so ein Ergebnis hingelegt, da muss man einiges überdenken.“ Einen Grund für das positive grüne Ergebnis sieht er – wie Dragschitz auch– im Bund: „Das Ergebnis wurde sicherlich auch vom positiven Klima im Bund für die Grünen beeinflusst. Bei den anderen Parteien kann man nur sagen: Rückenwind sieht anders aus.“