Erstellt am 09. Januar 2013, 00:00

„SPÖ steht auf 80er“. Personalwechsel / Claudia Kreiner-Ebinger geht aus gesundheitlichen Gründen: Filbert Stadtrat, Wisak Klubobfrau und Gartner neu.

Kovacs und die 80er: Richard Gartner, Günter Kovacs, Renée Maria Wisak und Martin Filbert bei der Präsentation. Werner Müllner  |  NOEN
Von Werner Müllner

EISENSTADT / Claudia Kreiner-Ebinger hat sich entschieden, den Gemeinderat zu verlassen, und Gerhard Weber legt die Funktion des Klubobmannes zurück. SPÖ-Obmann Günter Kovacs präsentierte sein neues, radikal verjüngtes Team: Der St. Georgener Martin Filbert wird neuer Stadtrat der SPÖ, Rennée Maria Wisak wird Klubobfrau und Richard Gartner kommt neu in den Eisenstädter Gemeinderat. Günter Kovacs: „Die SPÖ Eisenstadt setzt in der neuen Arbeitsperiode auf Jugend-Power. Durch den Generationswechsel bei Schlüsselpositionen kommt frischer Wind und junge Ideen in die Stadtpolitik.“ Kovacs weiter: „Es ist Zeit, die jungen Menschen in Eisenstadt mitentscheiden zu lassen, denn es geht um ihre Zukunft!“ Und merkte augenzwinkernd an: „Die SPÖ steht auf die 80er, die sind groß in Mode.“

„Brauchen Plätze, wo die Jugend feiern kann“ 

Die neue Klubobfrau Wisak ist Jahrgang 1981, Martin Filbert 1985 und Richard Gartner Jahrgang 1980. Rennée Wisak: „Es ist Zeit, dass für junge Menschen in Eisenstadt etwas passiert. Die Schulden Eisenstadts sind keine Basis für uns Jungen.“ Der neue Stadtrat in spe schlägt in dieselbe Kerbe, Filbert: „Wir möchten einiges für die Jugend weiterbringen. Es sollte in jedem Ortsteil zum Beispiel mindestens einen Beachvolleyball-Platz, einen Funpark oder einen frei benützbaren Fußballplatz geben.“ Außerdem fehlen Veranstaltungsmöglichkeiten: „Es fehlt ganz einfach ein Platz zum Partymachen, wo der Lärm auch bis in die frühen Morgenstunden nicht stört und wo auch Sanitäranlagen vorhanden sind.“ Günter Kovacs unterstützt die Forderungen: „In Eisenstadt ist die Situation jetzt schon so, dass jeder Gastronom darauf hofft, dass ein weiteres Lokal aufsperrt und die Szene nicht ganz stirbt. In jeder anderen Stadt ist dies aus Konkurrenzgründen genau umgekehrt.“