St. Margarethen im Burgenland

Erstellt am 27. Oktober 2016, 05:48

von Doris Fischer

„Blaues Haus“ als Heim für Soldaten. Von der Martin-Kaserne in das „Blaue Haus“ übersiedeln Assistenzsoldaten für die Dauer ihres Einsatzes.

Im Einsatz. Soldaten werden für den Grenzschutz eingesetzt. 70 von ihnen werden Unterkunft in St. Margarethen beziehen.  |  BVZ, Symbolbild: Österr. Bundesheer

Das „Blaue Haus“ bekommt neue Mieter. Ursprünglich hieß es, dass in dem leer stehenden Gebäude Flüchtlingsfamilien untergebracht werden sollen.

Dem ist nun nicht so. Die Räumlichkeiten in der Heidegasse wurden vom Österreichischen Bundesheer vor Kurzem angemietet. „Hier werden jene Soldaten untergebracht, die für den Grenzschutz im Bezirk Eisenstadt-Umgebung sowie im Bezirk Mattersburg unterwegs sind“, bestätigt Burgenlands Militärkommandant Oberst Gerhard Petermann die Anmietung des Objektes. Bis zu 70 Bundesheerangehörige werden in dem „Blauen Haus“ Quartier beziehen. Angemietet wird das Gebäude für die Dauer des Assistenzeinsatzes.

Bislang waren die Soldaten in der Martin-Kaserne untergebracht. Durch das Aufstellen einer Kompanie wird Platz benötigt. „Momentan werden die Grenzschutzbeamten von der Martin-Kaserne in Eisenstadt nach St. Margarethen verlegt“, berichtet Oberst Petermann.