Erstellt am 27. März 2014, 15:00

Stadt prüft Auslastung der Behindertenparkplätze. Im Zuge der Überarbeitung des Stadtentwicklungsplanes soll in Eisenstadt auch die Anzahl der Behindertenparkplätze untersucht werden, hat am Donnerstag Bürgermeister Thomas Steiner (ÖVP) angekündigt.

Bezahlen per Handy. Bürgermeister Thomas Steiner ist äußerst zufrieden mit der Bilanz des ersten Jahres »Handyparken.« Foto: Magistrat  |  NOEN, Magistrat
Mit dem Argument, in der Landeshauptstadt gebe es bei 14.000 Einwohnern gerade einmal 20 öffentliche Behindertenstellplätze, hatte am Mittwoch der Zivilinvalidenverband eine Aufstockung gefordert.

Seit Jahresbeginn werden Behindertenparkausweise aufgrund einer Gesetzesänderung nicht mehr vom Magistrat, sondern vom Bundessozialamt ausgestellt.

Behindertenausweise "mit dem Bundessozialamt abklären"

Ein Parkausweis stehe nun nicht mehr nur "dauernd stark gehbehinderten" Personen zu, sondern auch Menschen mit Behindertenpass, denen die "Benützung öffentlicher Verkehrsmittel wegen dauernder Mobilitätsbeschränkung aufgrund einer Behinderung" nicht zuzumuten sei, hieß es aus dem Rathaus.

"Wir werden mit dem Bundessozialamt abklären, wie viele Behindertenausweise beantragt und ausgestellt wurden", so Steiner. Sollte es auch in Eisenstadt einen Anstieg geben, werde man über die Ausweitung von Behindertenparkplätzen reden müssen, davor aber auch die Auslastung prüfen.

In Eisenstadt dürfen mit einem entsprechenden Ausweis gekennzeichnete Kfz in allen gebührenpflichtigen Zonen ohne Zeitlimit kostenlos parken, erklärte der Stadtchef.