Erstellt am 12. Januar 2011, 00:00

Stadtkeller wird belebt. GASTRONOMIE / Schluckspecht startete mit neuem Chef ins Jahr 2011. „Stadtkeller“ wird total saniert und im September eröffnet.

Gewohnter Lokalname, neuer Chef. Alfred Janits übernahm mit Jahresbeginn das beliebte Szenelokal.BETTINA EDER  |  NOEN
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VON BETTINA EDER

EISENSTADT / Aus dem jetzigen „Schandfleck am Domplatz wird ein Juwel“, freut sich der Tiroler Marcus Mühlberger, Hausbesitzer des ehemaligen „Stadtkellers“ am Eisenstädter Domplatz.

Wieviel genau in die Totalrenovierung investiert wird, wollte man von Seiten der Immobilienfirma nicht sagen. Es werde aber „sehr teuer“. Fassade, Fenster, Innenräume – alles wird neu: Ein schwieriges Unterfangen, da „das Gebäude denkmalgeschützt ist und umfangreiche bauliche Veränderungen notwendig sind“, erklärt Mühlberger. Die Arbeiten sollen beginnen, sobald „es definitiv nicht mehr friert“, und mit Ende des Sommers, geplant ist September, abgeschlossen sein. Dann soll auch ein neues Lokal eröffnet werden. Gespräche mit potenziellen Pächtern werden gerade geführt und am genauen Konzept wird gefeilt.

Schluckspecht mit neuem  Pächter und Weinbar

Den hat man im Schluckspecht schon gefunden. Szene-Wirt Michael Dichatschek wollte sich – wie die BVZ berichtete – verändern und fand in Alfred Janits einen erfahrenen Nachpächter für den Schluckspecht. Der Mittelburgenländer, dem auch das bekannte „Günserstüberl“ in Oberpullendorf und ein weiters Lokal in Kleinwarasdorf gehörten, eröffnete nach einer kurzen Umbauzeit am vergangenen Wochenende den Schluckspecht neu. Schlucken kann man dort seit Neuestem auch ausgesuchte, edle Tropfen aus den Weinkellern der Umgebung. „Die Gäste können jetzt auch in unserer neuen Weinstube unter 40 guten Weinen wählen“, erklärt Janits das leicht veränderte Konzept.