Erstellt am 02. Oktober 2013, 15:07

Standort nun fix. Eisenstadt | Gebietskrankenkasse zieht in die Nähe des Haidäckerparks. Mitte 2016 sollen 350 Mitarbeiter dorthin übersiedeln.

Vorbereitungen. Nachdem bereits Mitte März Bohrungen durchgeführt wurden, war klar, dass die Krankenkasse an den Stadtrand zieht. Foto: Müllner  |  NOEN, Müllner
Von Bettina Eder

Neubau | Die Burgenländische Gebietskrankenkasse zieht an den Stadtrand von Eisenstadt. Gemunkelt wurde über den Standort schon lange, jetzt ist er auch offiziell fix: Das neue Heim der etwa 250 Mitarbeiter der Krankenkasse und der 100 Angestellten der Sozialversicherungsanstalt der Bauern, die ebenfalls umziehen, entsteht in der Nähe des Haidäckerparks, Richtung Ruster Straße.

Grüne Petrik kritisiert: Keine passende Haltestelle, Stadtkern-Aushöhlung

Für den Standort sprachen laut Direktor-Stellvertreter Franz Winkovitsch gleich mehrere Fakten: „Zum einen gehört das Areal nur einem Besitzer, und zum anderen ist das Gebiet schon teilweise umgewidmet. Jeder, der schon einmal versucht hat, Flächen, die noch Grünland sind in Bauland umzuwidmen, weiß, wie schwierig das ist. Und auch bei mehreren Eigentümern können Verhandlungen leicht scheitern.“ Zudem sei natürlich die Größe der Fläche sowie die private als auch öffentliche Verkehrsanbindung ideal.

Das sehen die Grünen etwas anders, wie Regina Petrik kritisiert: „Weder gibt es eine passende Haltestelle noch einen innerstädtischen öffentlichen Verkehr, der das Erreichen des BGKK-Gebäudes unkompliziert ermöglicht.“ Zudem würde mit diesem Umzug der Stadtkern weiter ausgehöhlt werden.

Winkovitsch: Ausstehende Genehmigungen

Die Grobplanung ist bereits fertig, jetzt müssen die erforderlichen Genehmigungen vom Hauptverband der Versicherungsträger sowie vom Ministerium eingeholt werden. Winkovitsch hofft, diese innerhalb der nächsten drei bis vier Monate zu bekommen, Verzögerungen durch mögliche lange Regierungsverhandlungen nicht eingerechnet. Nach derzeitigem Plan soll der Neubau Mitte 2016 bezogen werden. Über den Finanzierungsbedarf wird derzeit noch geschwiegen.