Erstellt am 22. Juli 2015, 08:42

von Doris Fischer

Ärger mit den Kosten. ÖVP-Gemeinderäte kritisieren die Kostenplanung bei der Umgestaltung der Volksschule. 180.000 Euro fehlten.

Baustelle. Während bei der Volksschule eifrig gebaut wird, diskutieren ÖVP und SPÖ die nachträglichen Anschaffungskosten.  |  NOEN, Doris Fischer

Der Aus- und Umbau der Volksschule Steinbrunn-Zillingtal schreitet voran. Immerhin wurden Kosten von 1,3 Millionen Euro veranschlagt. Die Anschaffung von Möbeln für die Schule stand daher vor Kurzem auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung. ÖVP-Gemeindevertreter lehnten den Tagesordnungspunkt einstimmig ab.

ÖVP will tatsächliche Kosten wissen

Immerhin ging es um nachträgliche Kosten von 180.000 Euro. „Nun wird uns von der SPÖ vorgeworfen, wir würden den Kindern keine neuen Tische und Bänke gönnen, was ja überhaupt so nicht stimmt“, ärgert sich Vizebürgermeister Thomas Kittelmann (ÖVP).

Er stellt klar: „Die ÖVP Steinbrunn befindet die Anschaffungen als notwendig. Es handelt sich allerdings wieder einmal um nachträglich zu beschließende Kosten, die unserer Meinung nach von Anfang an projektiert hätten werden müssen.“

„Das alles ist in Protokollen nachzulesen“

Bereits vor mehr als einem Jahr hat Kittelmann nachgefragt, ob es sich bei den angegebenen Kosten um die tatsächlichen, sprich auch jenen der Einrichtung und Außenanlage handelt. „Auf unsere Anfrage bezüglich Einrichtungskosten haben wir vonseiten der SPÖ nur gehört ‚das wissen wir nicht‘. Das alles ist in den offiziellen Protokollen nachzulesen“, stellt Kittelmann fest.

Dem entgegnet SPÖ-Obmann Behrouz Sayahpour: „Von Anfang an hat es geheißen, dass es bei den Kosten nur um die Baukosten ohne Einrichtung gehe. Bei allen drei Gemeinderatsbeschlüssen, auch bei der billigeren Variante, war die ÖVP dagegen und so auch gegen die Sesseln.“