Erstellt am 15. Juni 2016, 05:45

von Doris Fischer

Steinbrunn zu Rosalia. Mit dem Beitritt von Steinbrunn und Neufeld zum Regionalverband Rosalia kann dieser nun gegründet werden.

Am Heuberg. Die Rosalien-Kepelle wurde auf der höchsten Erhebung des Rosaliengebirgen im Jahr 1670 errichtet.  |  NOEN, zVg
Jetzt ist es fix: Steinbrunn tritt dem Tourismusverband Rosalia-Neufelder Seen Platte“ bei. Das ergab die vor Kurzem abgehaltene Vollversammlung des Tourismusverbandes Steinbrunn.

„Die Mehrheit hat sich für Rosalia entschieden. Dort werden wir mehr gebraucht“, betont Steinbrunns Tourismusobmann Gerald Troindl. Es war laut Troindl eine schwierige Entscheidung. „Wir haben es uns nicht leicht gemacht“, so Troindl.

„Es muss auch für Steinbrunn etwas rausschauen“

Sein Stellvertreter, der Unternehmer Andreas Wirth, hatte sich jedoch im Vorfeld für den Eisenstädter Verband eingesetzt. „Wir wären so im Bezirk geblieben. Aber Rosalia braucht uns“, ist Wirth sicher.

„Die Gespräche mit Eisenstadt waren immer freundschaftlich“, betont der Tourismusobmann und ergänzt: „Wir waren immer ein fairer Partner für beide Parteien.“ Letztendlich ist es Rosalia geworden, da man, so Troindl, mehr mitgestalten kann, was beim Eisenstädter Verband nicht so möglich gewesen wäre.

Denn so viel steht fest: Ohne die Steinbrunner hätte es den Tourismusverband Rosalia nicht gegeben. „Unser großer Bruder ist Neufeld, der ebenfalls bei Rosalia mitmacht“, betont Wirth, der sich in Zukunft verstärkt mit verschiedenen Aktionen einbringen möchte. „Es muss auch für Steinbrunn etwas rausschauen“, so Wirth.

Sowohl Steinbrunn als auch Neufeld werden mit je zwei Vorstandssitzen für ihren Beitritt belohnt. Aber eine kleine Kritik möchte Andi Wirth trotzdem anbringen: „Das Büro des Regionalverbands sollte nicht versteckt in Mattersburg sein, sondern in Neufeld. Genau dort, wo Tourismus passiert.“