Erstellt am 29. Mai 2012, 12:14

Storchennachwuchs in Rust: 19 Jung-Adebare bevölkern die Horste. Im burgenländischen Rust herrscht dieser Tage über den Dächern ein emsiges Treiben: Denn der Nachwuchs bei Meister Adebar hält die Eltern ganz schön auf Trab.

´Vergangenen Freitag hat Erich Malzl vom Kirchturm aus einen Blick auf die Horste geworfen: "Da haben wir 19 Jungstörche gezählt", schildert er.

 "Es sind noch nicht alle fertig mit der Brut", berichtete Malzl. Auch bei der Entwicklung zeigen sich Unterschiede. Auf einem Rauchfang über der Hauptstraße hat ein Storchenpaar, das in Rust überwinterte, den "Heimvorteil" genutzt und schon am 10. Mai Nachwuchs bekommen. "Die sind schon richtig groß", beschrieb Malzl die Jung-Adebare.

Insgesamt bevölkern 14 Brutpaare und ein junges Paar, das heuer noch keinen Nachwuchs großzieht, die Horste. Dazu kommen noch zwei Single-Störche. "Ich glaube, es wird ein ganz gutes Jahr werden", meinte Malzl.

Vom Nachwuchs seien schon die Köpfe zu sehen. Ihre Eltern decken sich auf den Wiesen nahe des Neusiedler Sees, die der Storchenverein gepachtet hat, mit Futter ein. Dort grasen auch 23 Rinder. Ein paar Regenspritzer seien auch für die Nahrungssuche von Meister Adebar gut, meint Malzl. Denn die Störche bräuchten als Nahrung viele Würmer, kleine Mäuse, Käfer und andere Kleintiere. Auf diese Weise von den Eltern versorgt, können die kleinen Nestbewohner innerhalb der kommenden Wochen zu Jungstörchen heranwachsen.