Erstellt am 07. Mai 2014, 08:06

von Doris Fischer

Suche nach Ursache. Warum im Eisbach bei Kleinhöflein zahlreiche Fische verendeten, muss noch geklärt werden – Sauerstoffmangel war es nicht.

Im Einsatz. 17 Feuerwehrmänner der Freiwilligen Feuerwehr mussten zum Eisbach ausrücken, um die verendeten Fische einzusammeln. Die Gewässeraufsicht des Landes analysiert die gezogenen Wasserproben.  |  NOEN, Werner Müllner
Nach wie vor konnte die Ursache für das Fischsterben im Eisbach nicht geklärt werden. Am Freitag der Vorwoche waren die verendeten Fische im Eisbach zwischen Kleinhöflein und Großhöflein von aufmerksamen Passanten entdeckt worden.

Gewässerproben werden untersucht

Feuerwehr, Gewässeraufsicht und Polizei wurden zum Umwelteinsatz alarmiert. „Wasserproben wurden gezogen, die nun untersucht werden“, stellt Günter Hauer, Stadtpolizeikommandant-Stellvertreter, fest und ergänzt: „Wir wissen noch nicht, wer oder was der Verursacher ist.“ Von Seiten der Gewässeraufsicht wird ein Ergebnis bis Ende der Woche in Aussicht gestellt.

„So viel kann jetzt schon gesagt werden: Die Fische starben nicht an Sauerstoffmangel“, meint man bei der Wasserschutzbehörde. Eine mögliche Ursache, so wird hinter vorgehaltener Hand gemunkelt, könnten in den Bach abgelassene Verunreinigungen sein, oder es wurde eine andere Substanz in den Bach geleitet. Zur Bergung der toten Fische musste die Feuerwehr Kleinhöflein mit 17 Mann und zwei Fahrzeugen ausrücken. In zweieinhalb Stunden konnten die Florianis die verendeten Fische einsammeln.