Erstellt am 04. März 2015, 06:45

von Doris Fischer

Tot: Hund Amba wurde vergiftet. Innerhalb von 15 Minuten verstarb die vier Monate alte Amba an den Folgen eines Giftes. Es wurde Anzeige erstattet.

Erinnerung. Mehr als ein Bild ist dem Hundebesitzer Adrian Bodnar von seiner vier Monate alten Amba nicht geblieben. Sie wurde auf heimtückische Weise vergiftet. Laut Polizei kommt es immer wieder zu Tiervergiftungen. Foto: Privat  |  NOEN, Privat
Ein Spaziergang am Leithaweg wurde der vier Monate alten Wildhund-Dame Amba zum Verhängnis. Sie wurde vergiftet. „Meine Frau war mit den Hunden spazieren. Amba ist ins Gebüsch und dürfte etwas gefressen haben“, schildert Hundebesitzer Adrian Bodnar den Vorfall.

Polizei vermutet Rattengift als Köder

Plötzlich habe der Hund Schaum vor dem Mund gehabt. „Kurze Zeit darauf ist ihm Blut aus der Nase und dem Mund gekommen“, schildert Adrian Bodnar den Todeskampf seiner Hündin. Innerhalb von nicht einmal 15 Minuten verendete die Hündin. „Auch die Tierärztin, wäre sie daneben gestanden, hätte ihr nicht mehr helfen können“, ist sich der Hundebesitzer sicher.

Bei seinem zweiten Hund ließ er eine Blutuntersuchung durchführen. „Zum Glück hat er kein Gift gefressen“, so Bodnar, der sich fragt, „welcher Mensch zu einer solchen Tat fähig ist?“

Um welches Gift es sich gehandelt hat, kann erst in einer oder zwei Wochen gesagt werden, wenn das Obduktionsergebnis da ist. „Ziemlich sicher war es Rattengift“, ist aus der Polizeiinspektion Hornstein zu hören. Sporadisch käme es immer wieder zu Vergiftungen, so die Polizei.

Zuletzt waren auch im Bezirk Neusiedl Hunde vergiftet worden, BVZ.at hatte berichtet: