Erstellt am 22. März 2014, 17:32

Tote Fische in der Wulka. Wulkaprodersdorf / Tote Fische, die in Wulkaprodersdorf im Bezirk Eisenstadt-Umgebung in der Wulka trieben, haben am Samstag einen Umwelteinsatz ausgelöst.

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Die Feuerwehr rückte aus, um die Tiere einzusammeln, hieß es von der Landessicherheitszentrale (LSZ). Laut Auskunft der Bezirkshauptmannschaft wird als mögliche Ursache nach einem Lkw-Unfall am Freitag ausgetretener Dünger vermutet.

Verendete Tiere mit Gesamtgewicht von rund 20 Kilogramm gefunden

Samstagvormittag bemerkte ein Spaziergänger die toten Tiere. Die örtliche Feuerwehr wurde verständigt, auch die Bezirkshauptmannschaft wurde informiert. Einsatzkräfte suchten die Wulka von Wulkaprodersdorf in Richtung Hirm (Bezirk Mattersburg) sowie in Richtung Trausdorf ab, so Bezirkshauptfrau Franziska Auer.

Auf einem Teil des Hotters (Gemeindegebiet, Anm.) seien nach grober Schätzung tote Fische mit einem Gesamtgewicht von rund 20 Kilogramm gefunden worden, darunter viele kleine, so der Wulkaprodersdorfer Bürgermeister Friedrich Zarits (ÖVP). Es handle es sich dabei um einen großen Teil des Bestandes, erst im Vorjahr waren Fische neu ausgesetzt worden.

Mögliche Ursache: Bei Lkw-Unfall ausgetretener Dünger

Auch Wasserproben wurden entnommen, um die Ursache für den Tod der Tiere festzustellen. Es werde vermutet, dass die Fische durch Sauerstoffmangel verendet seien, so die Bezirkshauptfrau. Wodurch dieser verursacht wurde, sei noch durch Untersuchungen zu klären.

Eine Möglichkeit sei, dass nach einem Unfall mit einem Lkw am Freitag in Krensdorf (Bezirk Mattersburg) ausgetretenes Düngemittel über Kanäle und über die Oberfläche in die Wulka gelangte. Der Großteil des Düngers war am Freitag abgepumpt worden.