Erstellt am 23. Mai 2012, 07:21

Totes Mädchen: „Es war kein Unfall!“. Der Tod einer 20-Jährigen beschäftigt derzeit die Polizei. Obduktion ergab, dass die verletzt vorgefundene 20-jährige Eisenstädterin nicht an einem Unfall starb.

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EISENSTADT / Der Tod einer 20-Jährigen beschäftigt derzeit die Polizei. „Wir ermitteln auf Hochtouren“, ist aus der Sicherheitsdirektion zu hören. Die von der Staatsanwaltschaft sofort angeordnete Obduktion brachte nur bedingt Ergebnisse. „Zumindest können wir ausschließen, dass das Opfer an den Verletzungen gestorben ist. Einen Unfall schließen wir aus“, stellt Staatsanwaltschaftssprecherin Magdalena Wehofer fest.
Am Becken, so Wehofer, konnten Abschürfungen festgestellt werden, aber kein Beckenbruch. Die Todesursache sei weiterhin unklar. Auszuschließen ist somit, dass die Frau überfahren oder von einem Auto derart angefahren wurde, dass sie an diesen Verletzungen verstarb.

Toxikologische Ergebnisse erst in einigen Wochen

Weitere Aufschlüsse erhofft man sich von der angeordneten toxikologischen Untersuchung, mit der Giftstoffe nachgewiesen werden können. Deren Ergebnisse werden laut Kripo allerdings erst in einigen Wochen vorliegen. Sonntagfrüh wurde die 20-Jährige kurz nach vier Uhr von einem Passanten beim Kreisverkehr in der Mattersburger Straße mit Abschürfungen und Prellungen im Gesicht gefunden.
Trotz umgehend durchgeführten, intensiven ärztlichen Reanimierungsmaßnahmen verstarb die junge Frau in den frühen Morgenstunden im Krankenhaus. Für die Polizei steht fest: Die 20-Jährige verbrachte den Samstag mit ihrer Freundin in einem Lokal in Eisenstadt. Dann machte sie sich auf den Heimweg. Danach ist das Schicksal der jungen Frau, die in einem Fast-Food-Restaurant jobbte, bis zu ihrem Auffinden ungewiss.