Erstellt am 14. Januar 2014, 11:42

von Bettina Eder

Tribüne: Wind wehte UFC-Mauer um. Windböe brachte neue Tribüne zu Fall. UFC-Obmann Erwin Nemeth: „Keine Auswirkungen auf Zeit- und Finanzplan.“

Windstoß. Bis Samstag konnte man sich schon vorstellen, wie die neuen Tribünen in St. Georgen mal aussehen werden. Am Sonntag informierten Spaziergänger die Funktionäre über die umgefallenen Mauern.  |  NOEN, Foto: zVg
Von Bettina Eder

Glück im Unglück hatte der UFC St. Georgen am Wochenende: Die erst vergangene Woche aufgestellten Mauern der neuen UFC-Tribüne stürzten ein, verletzt wurde Gott sei Dank niemand. „Die Ziegel sind sogenannte Planziegel. Diese werden mit einem Spezialkleber geklebt, der bei diesen Temperaturen nicht so schnell getrocknet ist“, erklärt UFC-Obmann Erwin Nemeth. Eine Windböe hat die Wände nun in der Nacht zum Sonntag zum Einstürzen gebracht. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf 5.000 bis 6.000 Euro.

Tribüne soll beim ersten Heimmatch stehen

Auswirkungen sollte das auf den Bau nicht haben. Nemeth dazu: „Finanziell entsteht uns kein Schaden, das ist Sache der Baufirma und deren Versicherung. Und auch der Zeitplan sollte halten. Wir wären nur ein bisschen schneller fertig geworden.“ Der Wiederaufbau soll nur wenige Tage in Anspruch nehmen. Das erste Heimmatch Mitte März soll man sich schon von der neuen Tribüne ansehen können. Insgesamt werden 1,7 Millionen Euro in den Neubau investiert, 500.000 davon kommen aus dem Rathaus. „Da ist von den Trainingsplätzen bis zur letzten Schraube an der Kabinentür alles dabei“, stellt Nemeth fest.
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