Erstellt am 25. Mai 2011, 00:00

Turm wird rückgebaut. KONTROVERSE /  Ein Stockwerk einer Wohnhausanlage muss rückgebaut werden. Magistrat: „Baubescheid nicht eingehalten.“

Rückbau. Dieser Turm wurde in der dieswöchigen Gemeinderatssitzung diskutiert.HAFNER  |  NOEN
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VON BETTINA EDER

EISENSTADT /  „Die OSG (Anm.: Oberwarter Siedlungsgenossenschaft) hat sich nicht an den Baubescheid gehalten und das muss jetzt abgerissen oder besser rückgebaut werden“, kommentierte Rathaussprecher Max Schulyok Gerüchte rund um das Gebäude in der Bischof-Stefan-Laszlo-Straße 2 bzw. in der Feldstraße. Die Änderungs- bzw. Umbauarbeiten bestätigt auch die OSG, allerdings „hat es niemals eine Verletzung des Baubewilligungsbescheides gegeben“, widerspricht OSG-Bauleiter Rainer Wallner den Aussagen des Magistrats und erklärt weiter: „Fakt ist: Wir wollen dort eine spezielle Aluminiumfassade – und die ist noch nicht fertig. Es geht lediglich um eine Zäsur (Anm.: einen Einschnitt) des Obergeschosses, damit das optisch mehr hergibt. Dass abgerissen wird, ist definitiv nicht richtig.“ Zudem hätte laut Wallner genau dieser Bereich des Gebäudes nun einen anderen Verwendungszweck bekommen, dadurch würden weitere bauliche Umbaumaßnahmen notwendig sein: „Der Innenraum wird adaptiert. Es war als Wohnraum geplant, dann ist der Kunde weggegangen und jetzt bauen wir dort ein Büro.“

Schulyok: „War viel schmäler  genehmigt als gebaut“

 

Für den Magistrat sind die Umbauarbeiten klar auf den Bescheid zurückzuführen: „Das oberste Stockwerk war viel schmäler genehmigt, als es dann gebaut wurde, und das muss nun geändert werden.“

Schulyok ist davon überzeugt, dass das rasch passieren wird, denn „erst, wenn das geschehen ist, kann das gesamte Gebäude bezogen werden.“ Wallner dazu: „Die Arbeiten werden in drei Monaten fix fertig sein.“