Erstellt am 01. September 2015, 11:48

von NÖN Redaktion

Übung im Altenwohnheim. Die Feuerwehr übt am Freitag (4. September) um 18 Uhri n Eisenstadt beim Caritas Altenwohn- und Pflegezentrum Haus St. Martin 2, Gregor Josef Werner-Straße 3.

Am Freitag wird im Seniorenwohnheim gebübt  |  NOEN, Werner Müllner
Das neu errichtete und im August 2014 neu bezogene Caritas Altenwohn- und Pflegezentrum Haus St. Martin in Eisenstadt wird am 4.September 2015 um 18.00 Uhr Schauplatz einer Feuerwehrübung.

Um in Notfällen die Sicherheit der 93 SeniorInnen, die in diesem modernsten Haus der Caritas ein liebevoll betreutes und gepflegtes Zuhause finden, zu gewährleisten wurde bei dem Neubau der letzte Stand der Sicherheitstechnik berücksichtigt.

abei wurde besonderes Augenmerk auf den vorbeugenden Brandschutz gelegt. Der gesamte Gebäudekomplex ist mit einem Vollschutz durch eine Brandmeldeanlage, die den Alarm über eine gesicherte TUS-Leitung direkt an die Landesfeuerwehrzentrale übermittelt, gesichert.

Um die im Brandfall zu ergreifenden Maßnahmen praktisch umzusetzen, ist die Übung in zwei Teile gegliedert:
Bereits um 17:30 Uhr erfolgt die Alarmierung des Pflegepersonals und der BewohnerInnen über die Brandmeldeanlage bzw. den Hausalarm (ausgelöst durch den Rauch eines Nebelgeräts).

Sogleich werden die, im eigens für das Altenwohn- und Pflegezentrum Haus St. Martin entwickelten Evakuierungskonzept, vorgesehenen Schritte eingeleitet. Das bedeutet, das Hauspersonal evakuiert den betroffenen Brandabschnitt horizontal in die nächsten, nicht betroffenen Brandabschnitte.

Wie mit der Heimleitung vereinbart, trifft die Stadtfeuerwehr Eisenstadt um 18:00 Uhr beim Haus St. Martin ein, um die Feuerwehreinsatzübung durchzuführen. Zielsetzung dieser Übung ist es, vermisste Personen in dem verrauchten Brandabschnitt zu suchen und zu retten. Des Weiteren wird die Brandbekämpfung über die hauseigenen Wandhydranten simuliert. Außerdem soll die Zusammenarbeit zwischen dem Pflegepersonal, der Feuerwehr und den anderen Einsatzorganisationen geübt werden.

Insgesamt werden ca. 25 Mitglieder der Freiwilligen Stadtfeuerwehr Eisenstadt mit vier Fahrzeugen an der Übung teilnehmen. Auch das Rote Kreuz ist anwesend.

Diese Übung wird als Inspizierungsübung der Freiwilligen Stadtfeuerwehr Eisenstadt auch vom Bürgermeister Mag. Thomas Steiner, dem Landesbranddirektorstellvertreter Landesfeuerwehrinspektor Ronald Szankovich, sowie den Feuerwehrbeiräten beobachtet.

Übungsannahme ist ein Brand in den Büroräumlichkeiten im 2. OG des Gebäudes, der durch die vollautomatische Brandmeldeanlage detektiert wird. Nach der erfolgten Evakuierung des Brandabschnitts durch das Pflegepersonal, werden zwei Personen vermisst.

Der Einsatzleiter der Stadtfeuerwehr Eisenstadt erhöht nach der Erkundung sofort (jedoch nur fiktiv) auf die nächsthöhere Alarmierungsstufe B2, um die vorgesehene Atemschutzreserve zu bilden. Die mittels Teleskopmastbühne bzw. über das Fluchtstiegenhaus geretteten Personen werden dem Roten Kreuz übergeben.

Nach der Übung werden die gewonnen Erkenntnisse in der Nachbesprechung aufgearbeitet, um im Ernstfall noch effizienter vorzugehen. Voraussichtliches Übungsende ist um 19 Uhr.