Erstellt am 28. August 2013, 00:00

UFC-Geld mit ÖVP und SPÖ. Gemeinderat / In einer Vierpunkte-Sitzung wurde im Eisenstädter Gemeinderat über eine Förderung des UFC St. Georgen abgestimmt und Baufreigaben getätigt.

Aufgebaut. Ein Teil des neuen Projektes ist bereits errichtet und wurde beim vergangenen Heimmatch eingeweiht.Frank  |  NOEN
Von Werner Müllner

EISENSTADT / In einer kurzen Gemeinderatssitzung wurden am Montag ein paar Baulandfreigaben und eine Subvention für den UFC St. Georgen mit den Stimmen der ÖVP und der SPÖ beschlossen. 200.000 Euro wurden im Dezember zugesagt und diese Woche kamen weitere 300.000 Euro für den UFC dazu. Die Blauen sind verärgert.

Geza Molnar: „Der Gemeinderat hat vor kurzem Richtlinien für die Vergabe von Subventionen beschlossen, die in dieser Gemeinderatssitzung schon wieder gebrochen wurden.“ Molnar geht es nicht darum, dem UFC kein Geld zu geben, sondern über die Art der Vergabe. „Für mich ist es ein Rätsel, wie der Bau der neuen Sportanlage finanziert werden soll“, fragt sich Molnar. So erklärt er, dass im Dezember Gesamtkosten von 920.000 Euro genannt wurden, in der dieswöchigen Gemeinderatssitzung sei jedoch von 1,7 Millionen Gesamtkosten gesprochen worden.

Ortschef: „ÖVP ist die einzige Partei im Gemeinderat, die eine klare Linie hat“

Bürgermeister Thomas Steiner (ÖVP) erklärt dazu: „Es ist schade und bezeichnend, dass es immer wieder Stadtvertreter gibt, die gegen den Sport und die Jugend agieren. Grün und Blau lehnen überhaupt grundsätzlich die Unterstützung für den UFC St. Georgen ab, die SPÖ hat zwar den gestrigen Beschluss mitgetragen, aber gegen das Budget gestimmt und damit gegen alle Maßnahmen in der Stadt. Die ÖVP ist die einzige Partei im Gemeinderat, die eine klare Linie hat. Selbstverständlich muss der UFC St. Georgen jeden Euro, den er von der Stadt als Förderung erhalten hat, in das Projekt investieren und die ordnungsgemäße Verwendung nachweisen, so wie in den Förderungsrichtlinien vorgesehen. Wenn Grün und Blau die Richtlinien offenbar bewusst falsch auslegen, um einen Vorwand für ihre Nein-Sager-Politik zu haben, ist das ihr Problem. Ich stehe zu dieser Unterstützung und zum UFC St. Georgen.“