Erstellt am 13. Mai 2015, 05:10

von Sandra Koeune

Umfahrungsstraße: Radfahren erlaubt. BVZ-Leser sind überrascht über Radfahrer auf der Umfahrung Schützen und fragten sich, ob dies erlaubt sei.

Unterwegs. Nicht nur Autofahrer, auch Radfahrer nutzen die Umfahrungsstraße trotz Radweg. Foto: zVg  |  NOEN, zVg
Im Frühling beginnt im Burgenland die Radfahrsaison. BVZ-Leser meldeten sich in der Redaktion und wunderten sich, warum auf der neuen Umfahrung Radfahrer unterwegs seien.

Radweg oder Begleitweg stünden zur Verfügung

Rein rechtlich gesehen ist Radfahren auf der Umfahrungsstraße Schützen erlaubt: „Bei der Umfahrungsstraße handelt es sich um eine normale Landesstraße und somit ist das Radfahren hier auch erlaubt“, erklärt der Baudirektor des Landes, Wolfgang Heckenast.

Allerdings müssen die Radfahrer nicht auf der Umfahrungsstraße fahren. Sie können einerseits auf dem Radweg fahren oder den 6,4 Kilometer langen Begleitweg nutzen.

„Seit Anfang Mai ist auch der nördliche Begleitweg fertig asphaltiert, daher wundert es mich, dass die Radfahrer über die Umfahrungsstraße fahren. Der Begleitweg verläuft parallel zur Umfahrungsstraße. Die Linienführung vom Radweg R1 hat sich nur geringfügig geändert. Zudem sorgt eine neu errichtete Ampel für mehr Sicherheit“, meint Heckenast weiter.

Nutzen Rennfahrer die Straße zu Trainingszwecken?

„Der Radweg R1 wurde durchgängig beschildert. Wir können den Radweg aber nur anbieten. Auf der Umfahrungsstraße selbst zu fahren, ist aber nicht verboten“, erklärt auch der Büroleiter von Landesrätin Michaela Resetar, Thomas Böhm .

Ein Grund, warum manche Radfahrer trotzdem die Umfahrungsstraße nutzen, könnte auch persönlich motiviert sein: „Besonders Rennfahrer fahren oft ein höheres Tempo und trainieren deshalb auch auf den Landesstraßen“, erklärt Heckenast abschließend.