Erstellt am 01. Oktober 2015, 13:17

VGT-Aktion gegen Jagdgatter in Eisenstadt. Aktivisten in Jagdtracht schießen vom Hochstand auf nackte Tierschützer mit Tiermasken im Jagdgatter.

 |  NOEN, Franz Baldauf
"Eine Anfrage der Grünen bei der burgenländischen Landesregierung zeigt, dass es hier sieben Jagdgatter, also eingezäunte Gehege gibt, in denen man für Geld auf Tiere – vor allem Wildschweine und Hirsche – schießen darf. Dazu werden in zwei weiteren Gattern Tiere für diesen Zweck gezüchtet", berichtet Martin Balluch, Obmann des Vereins gegen Tierfabriken - kurz VGT, in einer Aussendung. "Abgesehen davon liefern Tiertransporter aus der Steiermark und Oberösterreich immer wieder Wildtiere für diesen zweifelhaften Jagdspaß nach."

Um die Öffentlichkeit über diese Missstände aufzuklären, will der VGT morgen Freitag um 11 Uhr ein eigenes Jagdgatter auf der Hauptstraße in Eisenstadt errichten. "Auf einem echten Jagdstand sitzen die beiden bekannten Gatterjäger Josef Pröll und Alfons Mensdorff-Pouilly, letzterer Gatterjäger aus dem Südburgenland, und schießen auf nackte Aktivisten, die mit Tiermasken und blutenden Wunden am Boden liegen", verrät Balluch.