Erstellt am 18. September 2015, 11:14

von Doris Fischer

Volk soll entscheiden, Orts-Vize übt Kritik. Vizebürgermeister Thomas Kittelmann fordert Gemeinde zum Arbeiten auf, damit über Seeressort entschieden werden kann.

Diskussion. Die Infrastruktur am Steinbrunner See soll erneuert werden. Ein neues Seerestaurant ist geplant. Während die SPÖ für einen Ganzjahresbetrieb plädiert, setzt sich die ÖVP für eine kleinere Variante ein. Foto: Fischer/privat  |  NOEN, Doris Fischer/privat
Das Seeprojekt und die von Bürgermeister Klaus Mezgolits (SPÖ) in den Raum gestellte Volksbefragung – sie soll voraussichtlich im Frühjahr 2016 stattfinden – sorgen nach wie vor für Diskussionen. „Die Bevölkerung soll entscheiden, was letztendlich gebaut wird“, ließ der Bürgermeister verkünden.

Kittelmann vermutet Verzögerungstaktik

Geht es nach Mezgolits, möchte er das Seeprojekt „filetieren“ und einzelne Punkte im Rahmen der Volksbefragung abfragen lassen.

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Vizebürgermeister Thomas Kittelmann sieht in der Vorgehensweise von Bürgermeister Mezgolits eine Verzögerungstaktik.

„Es wäre an der Zeit, dass man konkrete Vorschläge auf den Tisch legt“, meint Kittelmann und ergänzt: „Hätte die Arbeitsgruppe, der Bürgermeister, Vizebürgermeister, Amtmann und zwei externe Experten angehören, arbeiten können, dann hätte man bereits noch heuer die Bevölkerung befragen und auch den Spatenstich durchführen können. So verzögert sich das ganze Projekt wieder auf nächstes Jahr.“

Er sieht auch politisches Kalkül dahinter: „Man hat bewusst, wissentlich Zeit vertan. 2017 stehen wieder Wahlen an.“