St. Georgen am Leithagebirge

Erstellt am 13. Juli 2017, 04:31

von BVZ Redaktion

St. Georgen: Neue Riede am Hang. Esterházy Betriebe planen zwischen St. Georgen und Donnerskirchen höchste Weinriede des Leithagebirges.

Geplant. Die neue Riede Pirichen soll an den Hängen des Leithagebirges entstehen. Die Rodungen im Zuge der Vorarbeiten sorgten für Gerüchte.  |  Sorger

Passanten rätselten in den vergangenen Tagen über Abholzungsarbeiten in St. Georgen. Gerüchte, die Esterházy Stiftung, der das Areal gehört, würde dort ein Hotel oder Weingut errichten, machten die Runde. Tatsächlich handelt es sich dabei allerdings um die Vorbereitungen für einen neuen Weingarten, die Riede Pirichen, begonnen, wie von Esterházy angekündigt wird.

Der Name der Riede stammt von dem mittelalterlichen Dorf Pirichdorf, das von 1200 bis 1415 auf halbem Weg zwischen St. Georgen und Donnerskirchen lag.

Oberhalb dieser ehemaligen Ortschaft, auf einer Bergkuppe im Osliper Hotter, liegt diese erstklassige Riede. Sie war in den letzten Jahrzehnten mit Wald bepflanzt. Beim Roden wurde die Annahme bestätigt, dass es sich hier um einen historischen Weingarten handelt.

Die Fläche umfasst 2,6 Hektar. Der Weingarten liegt auf einer Seehöhe von 325 und 360 Meter, und wird die höchste Weinbaufläche im Leithagebirge sein. Bis zur Präsentation der ersten Weine wird einige Zeit vergehen.

In drei Jahren wird mit der Rebpflanzung mit Chardonnay und Blaufränkisch begonnen. Die ersten dieser Lagenweine werden in acht bis zehn Jahren auf Flaschen gefüllt.