Erstellt am 13. April 2011, 00:00

Wer ist schuld am Sturz?. ANZEIGE / Beim Aufstellen des Spielplatzes soll zu wenig abgesichert worden sein. Eine Pensionistin fiel und musste ins Spital.

Gefährlich. Eine Pensionistin stürzte über ein herausstehendes Eisenstück. Sie erlitt einen Oberschenkelhalsbruch und musste im Krankenhaus operiert werden. Anzeige wurde erstattet.SYMBOLBILD: MÜLLNER  |  NOEN
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VON DORIS FISCHER UND WERNER MÜLLNER

EISENSTADT / Spielplätze können nicht nur für Kinder eine Gefahrenquelle sein, sondern auch für Erwachsene. Diese Erfahrung musste Montag vergangener Woche Hermine Marx aus Eisenstadt machen. Sie war in der Fußgängerzone beim Kinderspielplatz unterwegs. Zur gleichen Zeit bauten Mitarbeiter des Bauhofs des Magistrats den Spielplatz auf. Als die Pensionistin die Hauptstraße querte, stolperte sie über ein zehn Zentimeter aus dem Boden stehendes Eisenstück und stürzte. Dabei zog sie sich einen Oberschenkelhalsbruch zu. „Die Polizei ist gleich da gewesen und hat die Rettung gerufen. Sie haben mir aufgeholfen und mich auf einen Sessel gesetzt“, erzählt Marx, die dann ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Dort stellte sich heraus, dass sie sich einen Oberschenkelhalsbruch zugezogen hat. Sie musste operiert werden, hat eine neue Hüfte bekommen. Gerüchten zufolge soll einer der Mitarbeiter entlassen worden sein. Dem hält Betriebsrat Reinhard Hombauer entgegen: „Alle vier, die wir dort gearbeitet haben, sind noch im Bauhof.“ Von Seiten des Magis-trats konnte man dazu nicht viel sagen: „Es ist ein laufendes Verfahren. Es muss geklärt werden, ob es sich um ein Verschulden eines Mitarbeiters handelt oder ob zu wenig abgesichert war“, stellt Rathaus-Sprecher Maximilian Schulyok fest.