Erstellt am 18. Dezember 2014, 05:28

von Doris Fischer

Zivi des Jahres 2014. Die Caritas nominierte Florian Luckinger für den Zivildiener des Jahres. Sie waren mit seiner Arbeit sehr zufrieden.

Ausgezeichnet. Florian Luckinger erhielt die Urkunde von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner, die in ihren Dankesworten auf die Wichtigkeit und Notwendigkeit der Arbeit der Zivildiener hinwies.  |  NOEN, Alexander TUMA

Damit hat der 21-jährige Florian Luckinger sicher nicht gerechnet: Er wurde zum Zivildiener des Jahres 2014 von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner ausgezeichnet. Der gebürtige Pöttschinger (Bezirk Mattersburg) versah bis Ende März 2014 seinen Zivildienst bei der Stiftung Behinderten- und Pflegeheim Wimpassing, wo er unter anderem für Fahrdienste und Arbeiten am Haus zuständig war.

Umgang mit Klienten war vorbildlich

In seiner Mittagspause beschäftigte er sich mit den Klienten und zeichnete sich auch in schwierigen Situationen durch seinen herzlichen Umgang aus. „Es ist eine Anerkennung für meine Arbeit, und dass ich sie richtig gemacht habe“, betont Florian Luckinger, für den der Zivildienst eine abwechslungsreiche Zeit war. „Es gab viele Situationen, die ich vorher so noch nicht gekannt habe“, ist er sich sicher und ergänzt: „Ich bin der gleiche Mensch geblieben.“

Besonders stolz auf ihren Zivildiener ist man bei der Caritas. „Es zeigt sich, wie wichtig Zivildiener für soziale Einrichtungen sind“, stellt Ulli Kempf von der Caritas fest und beschreibt Florian Luckinger als jungen, engagierten, verantwortungsbewussten, ruhigen und ausgeglichenen Menschen.

„Er hat empathische Fähigkeiten im Umgang mit Klienten und Feingefühl an den Tag gelegt. Er begegnete den Klienten immer auf Augenhöhe und hat viel mit Humor sowie Ruhe erledigt“, lobt Kempf den Zivildiener.