Erstellt am 30. Mai 2012, 00:00

Winzer schwer verletzt. ERMITTLUNGEN / Ein Winzer hat sich mit einem Messer derart verletzt, dass er in Tiefschlaf versetzt werden musste.

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VON DORIS FISCHER

BEZIRK EISENSTADT / Große Aufregung herrschte am Pfingstsonntag in einer nordburgenländischen Weinbaugemeinde. Ein Großaufgebot der Polizei parkte vor dem Haus eines Winzers aus dem Bezirk Eisenstadt-Umgebung und sperrte die Zufahrtsstraße mit Bändern ab.

Polizei verhängte eine Nachrichtensperre

Der Weinbauer wurde mit einem Messer schwer verletzt. Auf der Intensivstation wurde er in künstlichen Tiefschlaf versetzt. Böse Gerüchte betreffend eines Beziehungsstreites mit fatalem Ausgang machten schnell die Runde.

Fakt scheint jedoch, dass sich der Weinbauer selbst mit dem Messer schwer verletzt hat, eine Beteiligung weiterer Personen kann ausgeschlossen werden.

Aus gut informierten Kreisen war zu erfahren, dass der Winzer Anfang der Woche aus dem künstlichen Tiefschlaf geholt und angeblich befragt wurde. Nach ersten Ermittlungen dürfte sich der Mann die Verletzungen selbst zugefügt haben. Warum und wie es genau zu dem Vorfall gekommen ist, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.

Vonseiten der Sicherheitsdirektion erklärt Gerald Pangl zu dem Vorfall: „Es wurde eine Nachrichtensperre zur Wahrung der Privatsphäre verhängt.“

Auch die ermittelnden Beamten der zuständigen Polizeiinspektion gaben sich zu dem Vorfall bedeckt. „Es stimmt, dass es einen Vorfall gab, aber mehr dazu ist nicht zu sagen“, so ein Polizist.

 

 

 

 

 

 

 

 

Intensivstation.

Der Winzer wurde am Sonntag mit schweren Verletzungen in das Eisenstädter Krankenhaus eingeliefert und in Tiefschlaf versetzt. Mittlerweile scheint festzustehen, dass er sich selbst verletzt hat.