Erstellt am 25. Juni 2014, 08:01

von Doris Fischer

Wirt: Stich in Hand. Mit einem Messer wurde der Trausdorfer Gastronom Peter Fasching am Kirtag in St. Margarethen verletzt. Er muss pausieren.

Geschlossen. Das »Gwölb« in der Hauptstraße ist für mindestens sechs Wochen geschlossen, nachdem Besitzer Peter Fasching Opfer einer Messerattacke wurde. Foto: Fischer  |  NOEN, Fischer
Den Kirtagsbesuch in St. Margarethen am vergangenen Sonntag wird Gastronom Peter Fasching nicht so schnell vergessen. Völlig grundlos wurde er laut seinem Vater Erwin Fasching von einem dunkelhäutigen Kirtagsbesucher mit einem Messer attackiert. Er erlitt i eine rund sechs Zentimeter große Stichverletzung in seiner Hand.

Schmerzen über Verletzung und Verdienstentgang

„Die Verletzung reicht bis auf den Knochen. Zum Glück ist es nicht schlimmer ausgegangen“, meint Fasching tags darauf. Denn: „Eigentlich wollte ihn der Täter in den Bauch stechen. Aber er hat sich schützend die Hand vorgehalten und sich weggedreht“, schildert Erwin Fasching den Vorfall.

Nicht nur die Schmerzen sind für den Neo-Wirten – er betreibt seit einigen Monaten das „Gwölb“ in Trausdorf – schlimm, sondern auch der Verdienstentgang. Laut Angaben seines Vaters muss er mindestens sechs Wochen pausieren. Wie es dann weitergeht, kann er noch nicht sagen.

Täter ist bekannt – Polizei ermittelt auf Hochtouren

„Jetzt ist erst einmal für sechs Wochen das Wirtshaus zu. Alleine kann ich es eben nicht machen“, so der Vater, der gemeinsam mit seinem Sohn eine Klage wegen Verdienstentgang überlegt. „Peter kann überhaupt nichts angreifen. Jetzt muss er erst einmal schauen, dass er wieder gesund wird“, betont Fasching.

Die Erhebungen der Polizei laufen auf Hochtouren. „Der Täter ist uns bekannt. Er wurde angezeigt und wird noch einvernommen. Als wir zum Tatort gekommen sind, wurde die Verletzung des jungen Mannes bereits medizinisch versorgt“, ist aus der Polizeiinspektion St. Margarethen zu hören.