Erstellt am 19. August 2015, 07:38

von Doris Fischer

Geburt im Rettungswagen: Dorka hatte es eilig. Ein Sanitäter und zwei Zivildiener brachten ein gesundes Mädchen auf die Welt. Mutter und Kind sind wohlauf.

Überglücklich. Die junge Mutter Veronika Pette Moriczne mit ihrer kleinen Dorka konnte schon wieder das Krankenhaus verlassen. Foto: Lena Fischer  |  NOEN, Lena Fischer

Besonders eilig hatte es die kleine Dorka am Dienstag der Vorwoche. Sie erblickte im Rettungswagen das Licht der Welt. Die angehenden Eltern, sie stammen aus Ungarn, waren gerade auf dem Weg ins Krankenhaus nach Eisenstadt, als es losging.

„Das Kind kommt!“ hieß es schon in Trausdorf

Bereits in Trausdorf rief die werdende Mutter „Das Kind kommt!“ Die Rettung wurde alarmiert. Als diese bei Siegendorf eintraf, war die Polizei schon vor Ort. Nun musste alles sehr schnell gehen.

„Ein Transport ins Krankenhaus war nicht mehr möglich und so wurde das Kind im Rettungswagen geboren“, berichtet Thomas Adler, der gemeinsam mit zwei Zivildienern, Christian Dragschitz und Thomas Prugnaller, zum Einsatzort kam.

Schöner Einsatz wird lange in Erinnerung bleiben

Für den seit fünf Jahren hauptberuflich tätigen Sanitäter war es die erste Geburt. „Alles ist problemlos verlaufen“, zeigt sich Adler zufrieden, dem der Einsatz noch lange in Erinnerung bleiben wird. „Wir haben alles so gemacht, wie wir es gelernt haben, und es hat hervorragend geklappt“, freut sich der Sanitäter.

Nur wenige Minuten nach der Geburt traf auch das Notarztteam des Roten Kreuzes ein. Nachdem diese die Vitalfunktionen der kleinen Dorka überprüft hatten, ging es für Mutter und Tochter ins Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, das sie auch schon wieder in Richtung Heimat verlassen konnte.

Selbst die junge Mutter Veronika Pette Moriczne war über die Schnelligkeit der Geburt überrascht. Auch für sie war es die erste Geburt.