Erstellt am 20. Mai 2015, 08:03

Kraftwerk eröffnet. Eine neue Anlage der Abwasserverbände Wulkatal und Eisbachtal gewinnt nun aus Klärschlamm Strom und Wärme

Neuerung. Alfred Reismüller, Obmann des Wasserverbandes Wulkatal, Landeschef Hans Niessl, Gerald Gebhardt, Obmann Abwasserverband Eisenstadt-Eisbachtal sowie Hubert Lang und Thomas Kögler (v.l.). Foto: Eder  |  NOEN, Bettina Eder
Ein Projekt zur Energiegewinnung aus Klärschlamm wurde dieser Tage mit einem großen Tag der offenen Tür eröffnet. Der Abwasserverband Eisenstadt-Eisbachtal und der Wasserverband Wulkatal errichteten in Wulkaprodersdorf zwei 18 Meter hohe Faultürme.

Rund 1,4 Gigawattstunden erzeugte Energie

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Aus überschüssigem Klärschlamm, der bei der Abwasserbehandlung anfällt, soll Biogas gewonnen werden, das zur Strom- und Wärmeerzeugung verwendet wird.

Bisher wurde der Klärschlamm quasi ungenutzt auf die Felder aufgebracht. Die Kläranlage in Wulkaprodersdorf wurde also zu einem Kraftwerk ausgebaut.

Die erzeugte Energie von rund 1,4 Gigawattstunden (GWh) im Jahr soll nach den Plänen der Projektpartner einen Großteil des Strombedarfs der Kläranlage Wulkaprodersdorf abdecken.

Dazu wurden zwei Faultürme errichtet, die ein Fassungsvermögen von insgesamt 5.500 Kubikmetern aufweisen. In das Vorhaben werden rund 6,5 Millionen Euro investiert..