Erstellt am 17. Februar 2016, 15:17

von Nina Sorger

Zielpunkt an Spar?. Wie aus dem St. Margarethener Zielpunkt zu erfahren ist, soll Spar den Standort übernehmen. Zielpunkt-Mitarbeiter sollen am Montag gekündigt werden. Spar bestätigt noch nicht.

Schluss. Die St. Margarethener Zielpunkt-Filiale hatte am Mittwoch ihren letzten Betriebstag.  |  NOEN, Nina Sorger

Heute, Mittwoch, ist der letzte Tag für die St. Margarethener Zielpunkt-Filiale. Danach ist Schluss – BVZ.at hatte berichtet (

und unten).

Obwohl die Filiale auf der Liste jener Standorte steht, die von anderen Unternehmen übernommen werden, gibt es für die zwölf Zielpunkt-Mitarbeiter offenbar kein Happy End: Wie nun in der Filiale bekannt wurde, soll die Handelskette Spar, die im Ort bereits eine Filiale betreibt, den Zuschlag für den St. Margarethener Standort bekommen haben.

„Mehrere Stammkunden kommen weinend zu uns“

"Wir haben es Anfang dieser Woche erfahren, dass Spar in diesen Standort übersiedelt. Da die Mitarbeiter mit übersiedeln, werden wir nicht übernommen", heißt es von einer Mitarbeiterin: "Wir haben am kommenden Montag bei der Arbeiterkammer einen Termin, wo wir die Kündigung unterschreiben."

In der Filiale selbst ist die Stimmung am letzen Tag gedrückt, wie von einer weiteren Mitarbeiterin zu erfahren ist: "Mehrere unserer Stammkunden kommen weinend zu uns. Sie verstehen es genauso wenig wie wir, dass wir so lange hingehalten wurden und dann einfach unsere Job los sind. Wir haben jetzt wochenlang durchgehalten und gehofft, dass wir übernommen werden - für nichts. Wir konnten noch keine Bewerbungen schreiben und haben Angst, keinen Job mehr zu finden."

In der St. Margarethener Spar-Filiale hört man indes bereits von einem bevorstehenden Umzug reden.
In der Spar-Konzernzentrale will man eine Übernahme des Standortes bzw. eine Übersiedelung der aktuellen Filiale indes nicht bestätigen: „Da sind noch einige Gespräche ausständig, es gibt noch einiges zu klären – welche Standorte wir tatsächlich erhalten - und bevor das Paket nicht vollständig ist, können wir offiziell nichts bestätigen“, lässt Pressesprecherin Nicole Berkmann wissen.

BVZ.at hatte berichtet: