Erstellt am 04. Oktober 2012, 14:00

Zusammenstoß mit Zug. Mit einem Sprung aus einem Personenkorb einer selbstfahrenden Arbeitsmaschine hat sich Donnerstagnachmittag ein 31-jähriger Mann vor einem Zusammenstoß mit einem Zug in Eisenstadt gerettet.

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Der Arbeiter lenkte die Maschine samt Hebebühne Richtung Bahnübergang, den er überqueren wollte. Als der Motor abstarb und sich nicht mehr starten ließ, ragten der Kran und der Korb, in dem sich der Mann befand, in den Bereich der Gleise. "Kurz nach seinem Sprung kam es dann zur Kollision", teilte ein Polizist mit.

Der Arbeiter habe offenbar tausende Schutzengel gehabt, meinte ein Beamter. Durch den Zusammenstoß wurde der Personenkorb vom Kran gerissen und in ein Feld geschleudert, teilte die Landespolizeidirektion Burgenland (LPD) mit. "Das hätte ganz anders ausgehen können", so der Polizist.

Bei der Alarmierung waren die Einsatzkräfte zunächst davon ausgegangen, dass ein Lkw mit dem Zug zusammengestoßen war. Polizei, Feuerwehr, Notarzt und Rettung waren vor Ort. Am Führerhaus des Zuges entstand erheblicher Sachschaden. Weder Lokführer, noch Fahrgäste oder der Arbeiter wurden verletzt. Die Bahnstrecke war laut LPD bis 14 Uhr gesperrt.

Erst vor knapp zwei Wochen ist ein 55-jähriger Autofahrer beim Zusammenstoß mit einem Zug schwer verletzt worden. Der Unfall hatte sich auf einem Bahnübergang an der Osliper Landesstraße (L313) im Bezirk Eisenstadt Umgebung ereignet. Der Burgenländer wurde damals im Auto eingeklemmt und musste von der Feuerwehr geborgen werden.