Erstellt am 27. April 2011, 00:00

Zweiter Jugendlicher ins „Boot-Camp“?. VANDALISMUS / Kriminelles Brüderpaar zog Spur der Verwüstung durch die Innenstadt. Haupttäter droht Erziehungsheim.

Dreist. Eingeschlagene Fensterscheiben, Kratzer und abgerissene Seitenspiegel: die Brüder K. hinterließen ihre Spuren.ZVG  |  NOEN
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VON BETTINA EDER

EISENSTADT /  „Seit 26 Jahren bin ich bei der Polizei, und ich habe noch nie gesehen, dass Menschen mit so einer unglaublichen Gleichgültigkeit und so einer niedrigen Hemmschwelle Straftaten begehen“, stellt Abteilungsinspektor Christian Triller von der Polizeiinspektion Neusiedler Straße fest. Er ist der ermittelnde Beamte im Fall von vier Jugendlichen zwischen 14 und 24 Jahren, die im ersten Quartal des Jahres kriminell aktiv waren. Zwei davon zogen eine Spur der Verwüstung durch Eisenstadts Straßen. Der Haupttäter soll nun in ein Erziehungsheim in den USA.

Haupttäter gilt als  schwerzerziehbar

30 Delikte kommen alleine auf das Konto von Valentin K. (15). Vandalismus, der Einbruch ins Gymnasium Kurzwiese vor wenigen Wochen – und Brandstiftung konnten dem gebürtigen Eisenstädter nun nachgewiesen werden. Er ist dem Jugendamt bekannt, wurde als schwer erziehbarer Jugendlicher in einer therapeutischen Gemeinschaft in Niederösterreich untergebracht.

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