Erstellt am 13. Januar 2013, 13:58

Auf den Sommerurlaub will niemand verzichten. Urlaubstrends / Die Reiselust der Österreicher bleibt ungebrochen. Allerdings hat fast jeder Fünfte weniger Budget dafür als im Vorjahr.

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Von Th. Vogelleitner und G. Süss

Im Vergleich zu 2012 werden heuer zumindest gleich oft oder öfters Inlands- und Auslandsreisen unternommen werden. Das besagt eine Studie, die von Corps Touristique Austria, dem Dachverband der internationalen Fremdenverkehrsämter, in Auftrag gegeben und von der FH Krems durchgeführt wurde.

Demnach wird ein Österreicher heuer im Schnitt bis zu zweimal im Inland und zweimal im Ausland Urlaub machen (Kurz- und Langurlaube). Im Ausland ist seit mittlerweile vier Jahrzehnten Italien die beliebteste Destination. Kroatien und Deutschland werden immer beliebter.

Laut einer von Ruefa in Auftrag gegebenen Gfk-Studie wollen die Österreicher auf den Sommerurlaub am wenigsten verzichten. Im Vergleich dazu könnten sich 90 Prozent eher vorstellen, Ski- oder Fernreisen im Winter bleiben zu lassen. Zudem zeigte diese Studie auf, dass 18 Prozent der Befragten heuer weniger Geld fürs Urlauben zur Verfügung haben als im Vorjahr. Immerhin 68 Prozent meinen, 2013 über ein gleich hohes Budget zu verfügen.

66 Prozent wollen weniger als 1.500 Euro ausgeben, während sich 21 Prozent eine Urlaubsreise leisten, die mehr als 2.000 Euro kostet. „Am ehesten möchte man bei den Nebenausgaben sparen, am wenigsten bei der Unterkunft“, erklärt Studienautorin Helene Karmasin.

Das Internet ist laut Corps Touristique Austria beim Reiseplanen nicht mehr wegzudenken: Ein Drittel informiere sich nur per Computer über die geplante Reise, die Hälfte aller Urlaube wird online gebucht.


Topziele 2013

64 Prozent haben bereits ein fixes Reiseziel für heuer:

1. Italien 25 %

2. Spanien 13 %

3. USA 10 %

4. Frankreich 10 %

5. Kroatien 9 %

6. Deutschland 8 %

7. Afrika

(u. a. Ägypten, Tunesien) 7 %

7. Griechenland 7 %

10. Türkei 6 %

Quelle: Corps Touristique Austria