Erstellt am 24. Juli 2014, 10:29

E-Bikes laut "Konsument"-Test verbessert. Die auf dem österreichischen Markt befindlichen E-Bikes sind im vergangenen Jahr besser geworden.

Schwer und mit teuren Akkus versehen bleiben sie aber. Das hat die Wiederholung eines Tests ergeben, welche die Zeitschrift "Konsument" veröffentlichte. Von zehn geprüften Rädern erhielten drei eine "gute" Gesamtbewertung, vier waren "durchschnittlich", nur drei "weniger zufriedenstellend". Ein Test im Vorjahr hatte bei einigen Modellen beispielsweise gravierende Sicherheitsmängel festgestellt. Acht von 15 Rädern wurden damals als "nicht zufriedenstellend" bewertet. Seitdem wurde in vielen Punkten nachgebessert, hieß es am Donnerstag.

Mit Akku kamen die geprüften Räder durchschnittlich auf ein durchaus beträchtliches Gewicht von 26,4 Kilogramm. Sie waren dadurch nicht nur schwerfälliger und schwieriger zu manövrieren, sondern stellten auch höhere Anforderungen an die Sicherheit. Im Vergleich zum Vorjahr zeigte der aktuelle Test Verbesserungen. So wurden etwa die Bremsen dieses Mal bei nahezu allen Modellen als "gut" bewertet.

Akkus große Schwachstelle

Positives gab es auch im Bereich der Materialprüfung zu berichten. Während im Vorjahr bei mehreren Modellen Rahmenbrüche und Gabelanrisse festgestellt wurden, traten solche Materialfehler beim diesjährigen Test kaum noch auf. Lediglich bei drei Rädern wurden im Labor deutliche Mängel registriert, wie zum Beispiel ein Anriss der Sattelstütze oder des Sattelrohres bzw. ein Bruch der Akkuhalterung.

Die Akkus sind die große Schwachstelle der E-Bikes. Sie haben nur eine begrenzte Lebensdauer und sind sehr teuer. Bis zu knapp 1.000 Euro kostet ein Ersatz-Akku. Daher sollte dieser möglichst pfleglich behandelt werden. Wichtige Tipps sind unter anderem: nicht komplett leer fahren, nie leer lagern, Hitze und Frost meiden. Die Reichweite von 60 bis 100 Kilometer bei unterstützter Fahrt dürfte jedenfalls ausreichend sein.