Erstellt am 01. September 2013, 17:18

Entlang der Donau. Tourismus / Der blaue Strom lässt sich auf viele Arten erkunden und genießen. Zum Beispiel mit dem Rad, zu Fuß oder per Schiff.

 |  NOEN, Niederösterreich / Gerald Lechner
Von Christine Haiderer

Idyllische Landschaften, Kultur pur, Stadtleben und kulinarische Verlockungen – wer sich auf Reisen entlang der Donau begibt, kann dabei viel erleben. Auf verschiedenen Wegen. Quer durch drei Bundesländer.

Zum Beispiel auf einem Schiff auf der Donau, beim Wandern – zum Beispiel am Welterbesteig in der Wachau – oder am Donau-Radweg. Eine beliebte Strecke übrigens. Immerhin: „Die Radzählung 2012 zeigt, dass rund 630.000 den österreichischen Donau-Radweg zwischen Passau und Hainburg nutzen“, verrät Petra Riffert, Geschäftsführerin der Arge Donau Österreich anlässlich des fünfjährigen Jubiläums der ARGE. Warum die Radler hier unterwegs sind? Manche nutzen ihn für Alltägliches, zum Beispiel um Einkaufen zu fahren. Manche machen Tagesausflüge. 155.000 radeln im Rahmen von Kurzurlauben. Und 55.000 erkunden die ganze Strecke von Passau nach Wien. So die Ergebnisse von Gästebefragung und Zählungen.

Weniger Tourismus durch Hochwasser?

Die Gesamtzahlen könnten heuer jedoch niedriger werden. Grund dafür ist das Hochwasser. Auch wenn das Wetter danach schön war, „Einschränkungen hat es über drei Wochen gegeben“, so NÖ-Werbung-Geschäftsführer Christoph Madl. Und in Folge. Denn auch danach konnten manche Gäste nicht anreisen, weil bei ihnen zu Hause, etwa in manchen Teilen Deutschlands, Hochwasser war. Übrigens lockt die Donau insbesondere Gäste aus dem Ausland an. Madl: „An der Donau haben wir 60 Prozent Ausländeranteil.“ Im Rest von NÖ ist es hingegen der Inländeranteil, der mit 69 Prozent an allen Tourismusgästen überwiegt. Gesundheits- und Geschäftstourismus mit einberechnet.

Tourismusangebot soll national und international positioniert werden

Gearbeitet wird bei der ARGE Donau, die übrigens die Donau als elementares Tourismusangebot und als Tourismusmarke national und international positionieren will, zurzeit an der Digitalisierung des Donau-Radwegs. Und vielleicht wird in Folge eine App daraus entwickelt. Wichtig ist auch, dass die Wege von Passau nach Hainburg einheitlich beschrieben sind, dass es dabei keine Unterschiede von Land zu Land gibt. Und: „Wir werden in Zukunft einen gemeinsamen Auftritt entwickeln“, verrät Arge-Geschäftsführer Bernhard Schröder. Diese Internetseite ist für Sommer 2014 geplant.

www.donau.com