Erstellt am 29. Oktober 2013, 13:43

Funkelndes & glitzerndes Dubai. In Dubai findet man die höchsten Gebäude, die größten Einkaufszentren und die moderne Magie des Orients.

 |  NOEN, Sonja Planitzer
Von Sonja Planitzer

Eisiger Wind und ein wolkenverhangener Himmel sind die letzten Eindrücke von Österreich vor dem Abflug in Wien. Etwas mehr als fünf Stunden später hat sich nicht nur das Wetter drastisch geändert, man ist mitten in einer anderen Welt – in Dubai.

Freilich, die gestiegenen Temperaturen lassen sich im luxuriösen und glitzernden Flughafengebäude zunächst nicht ausmachen. Klimaanlagen sorgen für eine für diese Breiten doch erstaunlich frische Temperatur. Und das wird – zumindest was viele andere Gebäude in diesem Land betrifft – auch während der restlichen Zeit so bleiben. „Hier sehnt man sich nach Kühle und Regen“, klärt später ein indischer Taxifahrer auf. Wer es sich leisten kann, so der Mann, fährt immer wieder in den Norden, um Regen oder Schnee zu erleben.

Nichts, was es nicht gibt

Als Dubai-Besucher lernt man aber schnell, dass man in dieser Stadt, auch wenn man sich die Reise nach Europa nicht leisten kann, auf Schnee oder Skifahren nicht verzichten muss. Das alles und mehr wird nämlich in den so genannten „Malls“ geboten — in den riesigen, schicken, gestylten und luxuriösen Einkaufszentren.

Das ganze Jahr über kann man zum Beispiel in der „Dubai Mall“ mit ihren unvorstellbaren 350.000 Quadratmetern Fläche eislaufen, und Skifahren kann man im Indoor-Ski-Ressort in der „Mall of Emirates“. Überhaupt scheint sich ein Teil des Lebens der Einheimischen in diesen Einkaufstempeln abzuspielen. Hier trifft man sich nicht nur zum Schoppen, sondern auch, um seine Freizeit zu verbringen oder um mit den Kindern einen Ausflug zu machen – in den Zoo, ins Aquarium oder in eine der Indoor-Spielstätten.

Überhaupt scheint Dubai eine Stadt der Superlative zu sein. Alles ist luxuriös, gestylt und supergroß. Besonders abends, wenn es dunkel wird, offenbart sich dieser besondere Zauber dieser Stadt: Alles funkelt und glitzert. Dafür sorgen vor allem die Beleuchtungen der Wolkenkratzer.

Und davon gibt es in der 1,2-Millionen-Einwohner-Stadt viele: 150 Wolkenkratzer sind über 150 Meter hoch, mehr als 60 überragen die 200-Meter- und immerhin sechs die 300-Meter-Marke. Aber sie alle sehen winzig aus neben dem Burj Khalifa, dem mit 828 Metern höchsten Gebäude der Welt. Der schon von Weitem sichtbare Wolkenkratzer ragt wie eine Nadel in den Himmel.

Alles neu in der Stadt der Superlative

Wirklich alte Gebäude findet man in dieser Stadt nicht mehr. Wer das „alte“ Dubai sucht, der findet es am ehesten in Bur Dubai, das links des Creek, einem Wasserarm, der die Stadt trennt, liegt.
Dort hat sich die ursprüngliche Bausubstanz einigermaßen erhalten und dort trifft man vor allem abends auf geschäftiges Treiben in den Souqs.

x  |  NOEN, Sonja Planitzer


Spektakulär sind die Wüstenfahrten, die man über das Hotel oder ein Tourismusbüro buchen kann.
Für einige Stunden zum Sonnenuntergang oder mehrtägige Touren geht es mit geländegängigen Autos in spektakulären Fahrten durch die Dünenlandschaft der arabischen Wüste, Kamelritt und typisches Essen in einer Oase inbegriffen.

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