Erstellt am 27. August 2012, 14:43

Mit Wanderpass zum Olympiasieger wandern. Wandern hat Hochkonjunktur! Das bekommt heuer die bei Wanderern bekannte Ferienregion Silberregion Karwendel in Tirol zu spüren. In dieser Saison wurde der Wanderpass neu aufgelegt.

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Was es schon vor 20 Jahren gab und damals viele Wanderer begeistert hat, kommt nun zu neuem Glanz: Während früher Stempel auf den Gipfeln für eine Wandernadel gesammelt wurden, gibt es heuer in der Region zwischen Risstal und Inntal an den beliebten Hütten und Wanderstellen Stempel zu sammeln. Wer dann ein paar Tage auf den Bergen unterwegs war, hat genügend Punkte gesammelt. Diese können im Büro des Tourismusverbands gegen ein hochwertiges Wandershirt von Salewa eingetauscht werden. Gleichzeitig bekommt man eine Wanderurkunde und wird Mitglied im Wanderclub der Region.

Laut Tourimusverband vergeht kein Tag, an dem nicht Wanderer im Büro ihre Shirts abholen. Die Aktion geht noch bis zum Ende der Wandersaison, die in den Tuxer Alpen und dem Karwendel an den sonnseitigen Hängen bis Ende Oktober dauert. Bei entsprechender Föhnlage sind sogar die Novembertage perfekt zum wandern. Wie bekommt man den Wanderpass? Alle Unterkunftsbetriebe der Region geben den Wanderpass an interessierte Wanderer aus.
 

Wandern im größten Naturpark Österreichs

Der Alpenpark Karwendel erstreckt sich über eine Fläche von 730 km² mit 101 Almen, die einer Fläche von rund 80.000 Fußballfeldern entsprechen. Er ist damit das größte Schutzgebiet Tirols und gleichzeitig der größte Naturpark in Österreich. Mehr als 2.000 verschiedene Tierarten leben in diesem Naturpark, darunter auch die bedeutendste Steinadlerpopulation der Alpen.
 

Bewegung im Karwendel und den Tuxer Alpen

Auf den markierten Berg- und Mountainbikerouten kommen sportliche Urlauber schnell in Fahrt. Die schönsten Wandertouren und Mountainbikestrecken sind in informativen Führern zusammengefasst, die kostenlos vom Tourismusverband zur Verfügung gestellt werden. Der Wanderführer beschreibt 41 idyllische Touren auf einem Wegenetz von rund 400 km mit nahezu 22.000 Höhenmetern.