Erstellt am 08. Januar 2013, 13:11

Österreicher im Sommer weiter reisefreudig. Die Österreicher nutzen den Sommer weiter gerne für Reisen: 2012 fuhren Bürger über 15 Jahren von Juli bis September 6,56 Mio. Mal in den Urlaub, das war ein Prozent mehr als 2011. Davon umfassten 4,18 Mio. Fahrten mindestens vier und 2,38 Mio. Fahrten höchstens drei Nächtigungen. Die kurzen Reisen stiegen mit 1,7 Prozent stärker als die langen Reisen.

Die durchschnittliche Dauer fiel damit von 6,3 auf 6,1 Nächtigungen. 43,8 Prozent der Urlaubsreisen führten nach Österreich, das entsprach einem geringfügigen Rückgang im Vergleich zum Sommer 2011 (44,6 Prozent). Auslandsreisen legten um 2,5 Prozent auf 3,68 Mio. zu, ein Viertel (24,7 Prozent) davon führte nach Italien. Dahinter folgen Kroatien (16,8 Prozent) und Deutschland (12,4 Prozent). Auf Fernreisen entfielen nur mehr 4,6 Prozent der Urlaube, nach 5,2 Prozent ein Jahr davor.

"Erholung" (22,1 Prozent) sowie "Strand- und Badeurlaub" (19,7 Prozent) sind die häufigsten Motive, dicht gefolgt von Aktivurlauben (18,5 Prozent), Kultur- und Besichtigungsaufenthalten bzw. Städtereisen (14,4 Prozent) sowie Verwandten- und Bekanntenbesuchen (14,5 Prozent). Zwei Drittel der Reisen wurden mit dem Pkw angetreten, 17,6 Prozent mit dem Flugzeug. Ein knappes Fünftel der Reisen führte zu Freunden, Verwandten oder dem Zweitwohnsitz.

In den zehn Jahren seit Sommer 2003 ist der Anteil der Österreicher, die zumindest eine Urlaubsreise unternommen haben, von 49,8 Prozent auf 57 Prozent gestiegen, wobei es einen wachsenden Trend zu Kurzreisen gab. Italien war schon immer beliebtestes Ziel. Während Kroatien und Deutschland an Bedeutung gewannen, verloren Griechenland und die Türkei. Die Bedeutung von Badeaufenthalten fiel im gleichen Zeitraum deutlich. Die Ausgaben pro Urlaubsreise und Person stiegen von 515 Euro auf 641 Euro, bei Auslandsreisen von 686 auf 897 Euro. Der Höchstwert wurde dabei 2010 erreicht, seither gibt es einen Rückgang.