Erstellt am 15. April 2013, 16:47

Radeln und Wandern im Industrieviertel. Ob zu Fuß oder auf dem Rad: Das Industrieviertel hat eine Menge für Radler und Wanderer zu bieten!

 |  NOEN, Niederösterreich-Werbung/Leo Himsl

Klammhöhe-Strecke

Schwierigkeit: schwierig
Länge: 37,7 Kilometer
Wegbeschreibung: Der Startpunkt der Tour ist Schöpflgitter. Es ist aber auch der alternative Einstieg in Brand Laaben möglich. Diese Fun-Strecke lohnt sich! Denn es handelt sich um eine besonders abwechslungsreiche Strecke mit der höchsten Erhebung des Wienerwaldes, dem Schöpfl, und tollen Einkehrmöglichkeiten am Weg.

Die Klammhöhe-Strecke besteht damit aus einer Mischung aus verschiedenen schwierigen Passagen und sehr schönen Streckenabschnitten. Gleich zu Beginn führt sie sieben Kilometer bis auf den Schöpfl. Aber keine Sorge! Die Auffahrt wird belohnt durch einen prächtigen Ausblick über die Gegend – sogar bis zum Ötscher, über St. Pölten, Wien, das Leithagebirge und bis zum Schneeberg. Dann folgen ein herrlicher Downhill und eine Anfahrt zur Klammhöhe: Der schwierige Singletrail ist nicht leicht und bei tiefem Boden teils sehr anspruchsvoll. Danach geht es von der Gföhlerberghütte runter entlang der Bauernhöfe und Felder bis Laaben – diese Strecke ist dann wieder erholsamer. Von Laaben wartet noch ein langer und ganz gerader Anstieg von rund vier Kilometern auf die Laaber Höhe. Danach fährt man die sieben Kilometer zurück zum Einstieg auf der Straße.

Hüttenhüpfen auf der Raxalpe

Schwierigkeit: schwierig
Länge: 16,6Kilometer
Wegkennzeichen: grün-weiße Hinweistafeln
Wegbeschreibung: Mit der ältesten Seilbahn Österreichs geht es hinauf auf die Raxalpe – die Talstation befindet sich in Hirschwang. Bei der Bergstation angekommen, marschiert man weiter zum Ottohaus, dann zu der Seehütte und später zwischen schroffen Felsen über einen Anstieg zum Trinksteinsattel.
Die Wanderung führt dann vorbei an der Trinksteinhütte. Unterhalb des Dreimarksteins geht man weiter in Richtung Habsburghaus. Danach geht es über einen kurzen letzten Anstieg zum Karl-Ludwig-Haus. Der so genannte Schlangenweg führt schließlich zur sechsten Hütte, dem Waxriegelhaus.

Danach kann man über die Schitrasse oder die Bergstraße gehen. Beide Wege führen nämlich zum Endpunkt beim Preiner Gscheid. Um von hier zurück zum Ausgangspunkt nach Hirschwang zu kommen, parkt man vor der Wanderung am besten ein zweites Auto beim Preiner Gscheid. Als Alternative bietet die ÖBB von 24. April bis Ende Oktober einen Bus zurück nach Hirschwang. Die Wandertour sollte man allerdings nur bei Schönwetter machen – bei Nebel und starkem Wind ist von Touren auf das Hochplateau der Rax abzuraten!

Tipp: Das Ottohaus, das man als erste der Hütten nach der Bergstation erreicht, bietet als Besonderheit einen 4000 Quadratmeter großen Alpingarten mit etwa 200 für die Region typischen Alpenpflanzen. Die nächste Station, die Seehütte, verdankt ihren Namen einem kleinen See, der jedoch kurz nach dem Ersten Weltkrieg versickerte.
Das Habsburghaus wiederum, das seit 110 Jahren besteht, hat wohl die schönste Lage aller Rax-Hütten. Und das Karl-Ludwig-Haus befindet sich am Hang der höchsten Erhebung auf der Rax: auf der 2007 Meter hohen Heukuppe.
Das Waxriegelhaus bildet den letzten Stützpunkt, bevor die Wandertour am Preiner Gscheid zu Ende geht.



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