Erstellt am 15. April 2013, 16:44

Radeln und Wandern im Weinviertel. Ob zu Fuß oder auf dem Rad: Das Weinviertel hat eine Menge für Radler und Wanderer zu bieten!

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Rund um den Bisamberg

Schwierigkeit: leicht
Länge: 25,0 Kilometer
Wegbeschreibung: Ausgehend von Langenzersdorf führt die Radtour „Rund um den Bisamberg“ durch ein sehr abwechslungsreiches Gebiet – es geht vorbei an vielen Kellergassen und Weingärten, von Langenzersdorf aus über den Marchfeldkanal Radweg nach Strebersdorf.

Durch das Wiener Stadtgebiet geht es weiter nach Jedlesee und Groß Jedlersdorf. Von hier führt der Weg weiter in den äußersten Norden Wiens nach Stammersdorf, das am Fuße des Bisambergs liegt. Die zahlreichen Weingärten und Felder prägen die Umgebung und verleihen dem Ort einen ländlichen Charakter. Die Stammersdorfer Kellergasse lädt zum Verweilen und Weinverkosten ein.
Anschließend radelt man durch das weiterhin relativ ebene Gelände nach Hagenbrunn. Besonders sehenswert sind hier die Kellergasse und das kulturelle Zentrum Hagenbrunns – „my way“: Sieben Skulpturen von Bildhauern stellen die bedeutendsten Stationen des Lebens dar und regen zum Nachdenken an.

Über Klein-Engersdorf erreicht man schließlich Bisamberg, wo man sich ein bisschen Zeit nehmen sollte. Denn die vielen Buschenschenken laden zu einer Rast ein, um ein gutes Glas Wein zu genießen. Danach geht es vorbei am Bisamberg und zurück zum Ausgangspunkt nach Langenzersdorf.

Tipp: Der Ausgangs- und Zielort Langenzersdorf ist über eine Bahnverbindung aus Retz beziehungsweise aus Wien erreichbar.
Züge fahren direkt über Hollabrunn, Stockerau und Korneuburg.
Da die Radtour in beide Richtungen beschildert ist, kann man sie auch individuell befahren.

Einsiedlerweg

Schwierigkeit: leicht
Länge: 6 Kilometer
Wegkennzeichen: 2
Wegbeschreibung: Bei der Zufahrt zum Nationalparkhaus in Hardegg überquert man die Landesstraße und gelangt über einen Feldweg zum Waldrand. Hier beginnt der Nationalpark, und eine Forststraße führt mitten in die Naturlandschaft. Dort, wo der Thayatalweg 1 den Weg quert, beginnt ein Hohlweg, der zur Bärmühl-Wiese an der Thaya führt und bei einer Felswand endet.
In zirka fünf Metern Höhe kann man eine Felsbehausung erkennen. Die Sage berichtet von einem Einsiedler, der hier zur Zeit der Kreuzzüge gelebt haben soll.
Zurück verläuft der Weg ein kurzes Stück entlang des Hohlweges, rechts bergauf zweigt ein Steig ab und verläuft durch Eichen- und Hainbuchenbestände.
Zwei Aussichtspunkte vermitteln die beeindruckende Flusslandschaft der Thaya. Bei einer Weggabelung trifft man wieder mit dem Thayatalweg 1 zusammen. Über den steilen Gabrielensteig führt der Weg dann nach Hardegg hinunter.
Über den Kirchensteig, der hinter dem Feuerwehrhaus oder gegenüber dem Parkplatz der Burg Hardegg beginnt, gelangt man zurück zum Nationalparkhaus.






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