Erstellt am 09. April 2012, 00:00

Reiseziele, vom Aussterben bedroht. JETZT BESUCHEN! / Heuer wird die Welt untergehen – so prophezeit es der Maya-Kalender. Fix: Einige Orte unserer Erde sind (früher oder später) dem Tode geweiht – wie zum Beispiel:

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Amazonas. Knapp 6500 Kilometer schlängelt sich der wasserreichste Fluss der Erde durch Südamerika. Wie der Regenwald leidet auch das Gewässer unter dem Einfluss der Industrialisierung und des Klimawandels. Rodungen lassen den Baumbestand bedenklich schrumpfen, zunehmende Dürren bringen das biologische Gleichgewicht durcheinander.

Venedig. Urlaub in der Lagunenstadt – bald nur mit Gummistiefeln möglich? Wiederkehrende „Acqua alta“ (Hochwasser) lassen die Stadt um ihre Existenz bangen. Etwa viermal im Jahr steigt der Wasserstand über 110 Zentimeter. Bis Ende des Jahrhunderts könnte das Hochwasser Venedig 250 Mal im Jahr überschwemmen.

Malediven. Kaum höher als einen Meter ragen die meisten Atolle der Malediven aus dem Indischen Ozean – nicht hoch genug für den stetig steigenden Meeresspiegel. Schon bald könnten viele der Inseln überschwemmt werden. Höchste Zeit für eine Reise in das Paradies, bevor es für immer vom Meer verschluckt wird.

Antarktis. Stolz ragen die Gletscher aus dem Wasser empor und schimmern in der Sonne – aber wie lange noch? Über dem ewigen Eis klafft ein riesiges Loch in der Ozonschicht. Mit Folgen: Die gigantischen Eisberge schmelzen, der Wasserspiegel steigt an, Mensch und Tier verlieren ihren Lebensraum.

Totes Meer. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich das Tote Meer in eine riesige Salzwüste verwandelt. Der immer größer werdende Wasserverbrauch der Region lässt den See jährlich bis zu einem Meter schrumpfen. Allerdings: Ein 250 Kilometer langer Kanal vom Roten Meer könnte den Wasserspiegel stabilisieren.

Everglades-Nationalpark. Dutzende gefährdete Tier- und Pflanzenarten leben in der größten subtropischen Wildnis der Vereinigten Staaten. Stürme und Überschwemmungen, aber auch zunehmende Urbanisierung bedrohen die Sümpfe und Brachlandschaften und könnten bald zur vollständigen Zerstörung führen.

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Die Altstadt von

Venedig ist eine Stadt im Wasser. Sie setzt sich aus rund 120 Inseln

zusammen.

FOTO: ZVG