Erstellt am 04. Oktober 2010, 00:00

Spaziergänger. VON CHRISTINE HAIDERERAm Anfang ist sie eine Frau, die sich ziellos und verloren fühlt. Am Ende hat sie ihr Gleichgewicht gefunden und die wahre Liebe. Dazwischen liegen Italien, Indien und Indonesien und viele Stationen auf dem Weg zum Ich.

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VON CHRISTINE HAIDERER

Am Anfang ist sie eine Frau, die sich ziellos und verloren fühlt. Am Ende hat sie ihr Gleichgewicht gefunden und die wahre Liebe. Dazwischen liegen Italien, Indien und Indonesien und viele Stationen auf dem Weg zum Ich.

„Eat Pray Love“ erzählt die autobiografische Geschichte von Elizabeth Gilbert. Das Buch wurde ein Weltbestseller. Der Film läuft seit Ende September in den Kinos, mit Julia Roberts als Liz.

Wie die reale Liz machte dafür auch das Filmteam eine weite Reise quer über den Globus und drehte dort, wo auch Liz war. Wie etwa in New York, wo die Scheidung Liz dazu bringt, ihr Leben hinter sich zu lassen und sich auf eine Reise zu begeben, eine Reise zu sich selbst. Oder in Italien, wohin die Reise Liz und später im Rahmen der Dreharbeiten auch Julia Roberts führte. Die Drehorte reihten sich übrigens in der ursprünglichen Reihenfolge aneinander. Hier lernt Liz zu genießen. Genau das können auch all jene erleben, denen Buch und Film zu wenig sind, die nach Rom fahren und die Atmosphäre selbst in sich aufsaugen wollen.

Wie Julia Roberts  die Stadt erkunden

All diese Reisenden können dann wie Julia Roberts durch Roms Gassen spazieren, Pasta und Wein entdecken, mit Freunden philosophieren und das süße Nichtstun genießen, oder – wie Liz – das wohlgeordnete Leben hinter sich lassen. Mit Prima Reisen kann man das ab 399 Euro pro Person drei Nächte lang tun (www.primareisen.com). Oder man macht sich auf den Weg nach Indien – die nächste Station auf Liz’ Reise. Hier in dieser ganz anderen Welt will sie in einem Ashram Ruhe und Tiefgehenderes finden. Einen Ashram können übrigens auch die Teilnehmer von „Indien vom Feinsten“, einer extra zum Film gestalteten fünftägigen Rundreise von airtours, kennen lernen. Unter anderem übernachten die Gäste dabei im Pataudi Palace, dem Originaldrehort des Films. Buchbar ab 1339 Euro pro Person (www.airtours.de).

Oder man erkundet Nordindien mit Raiffeisen Reisen – acht Tage ab 1395 Euro pro Person (www.raiffeisen-reisen.at).

Nach Genuss und innerer  Ruhe die Liebe in Bali

Nachdem Liz in Rom das Genießen erlebt hat und in Indien den inneren Frieden, landet sie in Bali und findet hier ihr Gleichgewicht – und die wahre Liebe. Für Letzteres gibt es zwar keine Garantie, aber sehenswert ist Bali trotzdem auf jeden Fall. Zum Beispiel im Rahmen einer Rundreise samt Badeaufenthalt mit Taipan. Zwei Wochen „Das Paradies der Götter“ gibt es ab 1699 Euro (www.taipan.at).

Oder man sucht sich ein Hotel, etwa ein Dreistern-Plus (7 Nächte ab 1332 Euro) und macht dann zur Abwechslung eine kleinere dreitägige Rundreise (ab 235 Euro, www.jumbo.at).

Wen jetzt noch nicht die Reiselust gepackt hat, der sollte wieder einmal ins Kino gehen. Denn: „Jeder, der den Film gesehen hat, wird sofort auf eine ähnliche Reise gehen wollen“, ist Executive Producer Stan Wlodkowski überzeugt.www.eatpraylove-derfilm.de

FILMREIF /Von New York über Rom (im Bild) bis Indonesien –

die Schauplätze des Kinohits

„Eat Pray Love“ sind gleich

mehrere Reisen wert.SONY PICTURES

Unterwegs

mit

Julia Roberts