Erstellt am 27. August 2012, 15:06

Ultental: Südtiroler Naturlandschaft für Aktivurlauber. Einmal die Länge des Jakobswegs nach Santiago oder insgesamt mehr als 740 Kilometer markierte Tal- und Bergwanderwege schlängeln sich durchs idyllische Südtiroler Ultental.

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Dabei ist die einzigartige Südtiroler Naturlandschaft südwestlich von Meran mindestens ebenso faszinierend wie der spanische Pilgerweg und abwechslungsreicher obendrein: Die saftig-grünen Almen, urigen Schutzhütten, die malerischen Bergseen und die imposanten Südtiroler Berggipfel ziehen naturverliebte Wanderer an wie ein Magnet.

Selbst Feriengäste, die schlecht zu Fuß sind, dürfen selbstbewusst nach schroffen Gipfeln greifen. Denn die Schwemmalmbahn ist „der Aufsteiger“ im wanderbaren Ultental. Von Kuppelwies aus schwebt die moderne Kabinenumlaufbahn in etwas mehr als acht Minuten über 1.000 Höhenmeter hinauf zur Bergstation der Seilbahn, auf alpine 2.162 Meter Seehöhe.

Die „wanderbare“ Schwemmalm präsentiert sich dort, weit oberhalb der Baumgrenze, als weitläufiges Alm- und Wanderparadies für Alt und Jung mit zahlreichen Einkehrmöglichkeiten für die eine oder andere zünftige Marende.

Will man jedoch die Südtiroler Bauerntradition und das Hofleben hautnah erleben, dann ist der Ultner Höfeweg genau der richtige Erlebnispfad: Von Kuppelwies aus führt der 18 km lange, markierte Wanderweg am Halbhang auf der Sonnenseite taleinwärts bis nach St. Gertraud, stets flankiert von den beschaulichen Paarhöfen mit den regionstypischen Schindeldächern.

Selbst am Talboden ist das Ultental wunderbar wanderbar: Der Nordic-Walking-Park Ultental-Deutschnonsberg lockt Neueinsteiger und sportlich Aktive gleichermaßen mit attraktiven Strecken, die in puncto Schwierigkeit allen Bedürfnissen gerecht werden.