Erstellt am 19. Juli 2011, 13:10

27 NÖ Spitäler garantieren klinische Versorgung in den Regionen. Mit den 27 Krankenhaus-Standorten der NÖ Landeskliniken-Holding seien in Niederösterreich optimale Strukturen der klinischen Versorgung gegeben.

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 Das sagte LHStv. Wolfgang Sobotka (V) am Dienstag bei der Präsentation der Leistungsbilanz 2010. Spitzenmedizin werde in allen Regionen geboten, 92 Prozent aller Patienten würden in verkehrsmäßig belasteten Zeiten innerhalb von 30 Minuten ein Spital erreichen.

   2010 wurden 2,3 Millionen Belagstage registriert, eine Million Patienten wurden ambulant und 385.000 stationär behandelt und 167.000 Operationen durchgeführt. Die Krankenhäuser verfügen über insgesamt 8.100 Betten, beschäftigt sind 19.500 Mitarbeiter (davon 3.250 Ärzte). Damit ist die Holding der größte Gesundheitsanbieter Österreichs.

   Oberste Prioriät der Holding sei Qualität und Qualitätssicherung, erinnerte Sobotka an die Einführung von Qualitätsindikatoren und laufende Analysen u.a. auch der demografischen Entwicklung. Der niederösterreichische Qualitätsansatz sei mit Beschluss vom 1. April von der Bundesgesundheitskommission für ganz Österreich übernommen worden.

   Konsequent wird laut Sobotka daran gearbeitet, die Wirtschaftlichkeit zu verbessern: So wurden in den vergangenen fünf Jahren seit der Übernahme der Rechtsträgerschaft allein durch die Zentralisierung des Einkaufs 82 Mio. Euro eingespart. Die Steigerung des Gesamtaufwandes sank von sechs Prozent im Jahr 2006 auf 0,93 Prozent im Vorjahr. Dass Synergien genutzt werden, würden auch die im genannten Zeitraum geringer werdenden Risikoanteile zeigen, während der Personalaufwand von 757 Mio. Euro auf eine Mrd. Euro stieg.

   Das Ausbauprogramm sei ein zentraler Faktor bei der Optimierung der gesundheitlichen Versorgung im Bundesland. Im Vorjahr flossen 103 Mio. Euro in Um- und Neubauten, 2012 werden die Investitionen 190 Mio. Euro betragen - Schwerpunkte sind neben St. Pölten im Most- und Weinviertel sowie in der Thermenregion. Ein Zukunftsthema dabei sei Energieeffizienz, um durch moderne Haustechnik und ökologische Bauweise den verbrauch zu reduzieren.