Erstellt am 28. Mai 2015, 10:35

75 Prozent machen Überstunden. Die Hälfte (50 Prozent) der im Zuge einer Studie befragten Österreicher zwischen 15 und 59 erleben zumindest gelegentlich das Gefühl von negativem Stress in der Arbeit.

Welche der folgenden Punkte verursachen bei Ihnen negativen Stress im Beruf?  |  NOEN, 2015 MindTake Research
75 Prozent der 306 befragten Berufstätigen in Österreich haben angegeben Überstunden zu machen. 22 Prozent arbeiten sechs bis zehn Stunden mehr in einem durchschnittlichen Monat und 19 Prozent zwischen einer und fünf Stunden. 13 Prozent machen sogar mehr als 20 Überstunden im Monat. Lediglich 18 Prozent haben angegeben, keine Überstunden zu machen.

Zeitdruck größter Stressfaktor im Beruf

Ein Drittel aller Befragten (34 Prozent) fühlt sich grundsätzlich eher gestresst bis sehr gestresst. 66 Prozent derer, die angegeben haben, zumindest gelegentlich negativen Stress in der Arbeit zu erleben, nennen Zeitdruck als Stressauslöser im Beruf. Die Hälfte (51 Prozent) beteuerte außerdem, zu viele Aufgaben zu haben und deshalb gestresst zu sein. Ein schlechtes Arbeitsklima ist immerhin für 35 Prozent ein Grund für Stress, genau wie Schlafmangel (34 Prozent). 23 Prozent nennen auch physische Belastungen als Stressauslöser und je 19 Prozent sind gestresst wegen schlechter Bezahlung und Mobbing zwischen Kollegen.

Ein Drittel verlässt das Haus unausgeschlafen

Knapp ein Drittel (30 Prozent) gab an, selten ausgeschlafen in die Arbeit oder die Ausbildungsstätte zu gehen. Mehr als die Hälfte der Befragten (56 Prozent) schläft zumindest meistens genug, um sich den täglichen Herausforderungen der Arbeit oder der Ausbildung zu stellen und nur 9 Prozent sind immer ausgeschlafen.

Sport und Bewegung weit verbreitet

 Nur 19 Prozent der befragten Österreicherinnen und Österreicher treiben keinen Sport. 28 Prozent gaben an, ein bis zwei Stunden in der Woche für sportliche Betätigung aufzuwenden und 22 Prozent sind zwischen drei und vier Stunden körperlich aktiv. 13 Prozent bewegen sich sogar fünf bis sechs Stunden in der Woche. Auch wenn die Anzahl der absoluten Sportmuffel recht gering ist, sind es doch nur 8 Prozent der Befragten, die sechs bis acht Stunden Wöchentlich Sport treiben und nur fünf Prozent, die sogar mehr als acht Stunden aktiv sind.

Hobbies kommen nicht zu kurz

Wie viel Zeit verbringen die Österreicher wöchentlich mit Hobbies wie Lesen, Fernsehen oder Fortgehen? 20 Prozent gaben an, sich sieben bis zehn Stunden in einer durchschnittlichen Woche mit Hobbies zu beschäftigen, die nicht unter sportliche Betätigung fallen. 19 Prozent verbringen fünf bis sechs Stunden mit Freizeitbeschäftigung und weitere
19 Prozent widmen sich drei bis vier Stunden ihren Hobbies.
 
Die Studie wurde von MindTake Research mithilfe des Online-Panels von MindTake Research im Mai 2015 durchgeführt. Unter Einhaltung bestimmter Quoten wurden repräsentativ für die österreichische Bevölkerung 508 österreichische Internet-Nutzer zwischen 15 und 59 Jahren befragt, wovon
306 angegeben haben berufstätig zu sein