Erstellt am 24. März 2014, 15:00

von Christine Haiderer

Aus Brunnen & Quellen. Wasser ist wesentlich für die Gesundheit und lebensnotwendig. Umso wichtiger ist die Qualität des Wassers. Und die passt in Niederösterreich.

Zu Beginn der Badesaison am 15. Juni werden heuer die Badestellen übrigens mit neuen Piktogrammen zur Wasserqualität ausgeschildert sein. Im Bild: Landesrat Maurice Androsch, Landesrätin Karin Renner und Ulrike Schauer, Leiterin der Umwelthygiene.  |  NOEN, NÖN
Von Christine Haiderer

Zwei Liter Wasser sollte der Mensch am Tag trinken (am 22. März war Weltwassertag), bei Hitze oder Sport mehr. In Niederösterreich kann er das mit Wasser aus dem Wasserhahn tun. Denn dieses ist qualitativ hochwertig.

Auch in Hausbrunnen kann das Wasser nicht passen

„Die Trinkwasserqualität stimmt in Niederösterreich – auf höchstem Niveau“, so Konsumentenschutzlandesrätin Karin Renner. In NÖ kommt das Wasser vor allem aus Brunnen und Quellen. Zu zehn Prozent aus privaten Hausbrunnen und Quellfassungen, zu 90 Prozent von den über 3.000 öffentlichen Versorgungsanlagen. Und die sind zur Qualitätskontrolle und regelmäßigen Befundvorlage an die Behörde verpflichtet.

x  |  NOEN, NÖN
Sollte das Wasser nicht passen – zum Beispiel aufgrund von Hochwasser – muss sofort die Behörde informiert werden. Nicht passen kann das Wasser in solchen Situationen vor allem auch in privaten Hausbrunnen. Insbesondere, wenn diese alt und undicht sind. Hochwasser kann dann unzählige Erreger ins Wasser schwemmen. Betroffenen wird dann zu Wasser aus Flaschen, Abkochen des Wassers, Reinigung und Desinfektion des Brunnens geraten.

Auch Bäder, Teiche und Badestellen werden geprüft

Generell können sich in Wasser verschiedenste Erreger ansammeln. Von Bakterien wie Campylobacter über Viren wie Hepatitis-A-Erreger bis hin zu Parasiten. Zu sehen ist das aber nicht. „Eine Trübung bedeutet nicht automatisch mangelnde Qualität. Umgekehrt kann auch klares Wasser mikrobiologisch kontaminiert sein“, erläutert Ulrike Schauer, Leiterin der Abteilung für Umwelthygiene. Umso wichtiger sind Wasserkontrollen, um derartige Gefahren zu entdecken.

Geprüft wird in Niederösterreich übrigens nicht nur Trinkwasser, sondern auch Bäder, Teiche und Badestellen. 270 gibt es von diesen. 30 davon werden jedes Jahr auch an die EU geschickt. Das Ergebnis von der letzten Badesaison: „Wir haben überdurchschnittlich ausgezeichnete Badewässer“, so Androsch. Fast alle sind ausgezeichnet, einige gut, nur zwei ausreichend. Wobei diese an der Donau liegen und hier auch das Hochwasser Einfluss hatte.