Erstellt am 06. März 2012, 11:06

Bodywork auf hawaiianisch. Bei Lomi-Lomi-Nui – einer Behandlung, die auf eine hawaiianische Tradition zurückgeht – geht es darum, mit Berührungen körperliche und seelische Verspannungen zu lösen.

 |  NOEN, ZVG
Lomi-Lomi-Nui stammt als ganzheitliche Behandlung von den Naturheilern Hawaiis ab. Die Hawaiianer kannten keine Trennung von Körper, Geist und Psyche. Hohe Würdenträger der hawaiianischen Gesellschaft (etwa Könige) erhielten diese Behandlung, wenn sie tief greifende Entscheidungen für das Volk zu treffen hatten.
Doch wer Lomi erfahren will, braucht keinen Urlaub einzuplanen: Lomi-Behandlungen gibt es auch in NÖ. Einer, der Lomi-Lomi-Nui anbietet, ist Rainer Kreuzer, Architekt und Lehrer aus Thallern. „Die Lomi-Behandlung ist eine Mischung aus Ritual, Körperarbeit und Tanz, unterstützt von Rhythmus und Musik, bei der durch Körperberührungen sowie Dehnungen und Gelenksarbeit Verspannungen im physischen Körper gelöst werden, und das somit hilft, die seelischen Wunden und Verletzungen der Vergangenheit auf wundervolle Art zu heilen.“

Wohlfühlerlebnis für Körper und Seele im Vordergrund
Im Vordergrund stehen das Wohlfühlerlebnis für Körper und Seele, die tiefe Entspannung und Entwicklung durch Lösung körperlicher Verspannungen. Lebensenergie und Selbstheilungsprozesse sollen gefördert und die Leichtigkeit des eigenen „inneren Kindes“ wiederentdeckt werden. Der, der Lomi erfährt, soll sich von alten, seelischen Verletzungen durch Bewusstseins-Erweiterung und Freiwerden im Geist lösen. Das Ziel: Sich erleben – so wie ich bin! „Durch die wohltuenden Ganzkörperberührungen unterstützt mit warmem Öl wird die tiefe Entspannung des Körpers ermöglicht. Somit ist die Lomi auch eine wunderbare Möglichkeit zum Stressabbau“, ist Kreuzer überzeugt. Die Behandlung ist frei von festen Abfolgen. Spielerisch, fühlend, intuitiv, künstlerisch, mal schnell und mal langsam, mal ganz leicht, mal fest wird der Körper berührt. Daher kann die Lomi-Behandlung unterschiedlich lange dauern und unterschiedlich intensiv sein. Wichtig ist: „Der Klient soll seinen Verstand loslassen, ausblenden“ und sich so selbst in einer bisher vielleicht unbekannter Weise fühlen und spüren, Freude am Dasein im Hier und Jetzt erfahren.