Erstellt am 04. Februar 2014, 16:43

Burgenland fördert Kurzzeitpflege in Heimen. Im Burgenland wird die vorübergehende Unterbringung von pflegebedürftigen Personen in Pflegeheimen ab sofort finanziell unterstützt. Von rund 17.900 Pflegegeldbeziehern im Burgenland werden etwa 12.000 zu Hause ausschließlich von Angehörigen versorgt.

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Für diese pflegenden Angehörigen gelte es Unterstützungsangebote zu schaffen, erklärte Soziallandesrat Peter Rezar (SPÖ) am Dienstag.

Bei der Kurzzeitpflege handle es sich um einen befristeten Heimaufenthalt zur Rekonvaleszenz, etwa nach Spitalaufenthalten sowie wegen urlaubsbedingter oder anderer vorübergehender Verhinderung sonst pflegender Angehöriger. Die pflegebedürftige Person muss für die Dauer der Unterbringung 80 Prozent der Pension sowie das Pflegegeld abzüglich 44,30 Euro Taschengeld als Beitrag leisten. Den allfälligen Restbetrag auf die Gesamtkosten des von vier bis höchstens 90 Tage befristeten Aufenthalts übernimmt das Land.

Voraussetzung für den Anspruch auf Unterstützung ist Pflegegeldbezug mindestens der Stufe Drei, bei Demenzerkrankung der Stufe Eins oder Rekonvaleszenz. Gefördert wird der Aufenthalt in einem Altenwohn- oder Pflegeheim im Burgenland - falls kein Platz verfügbar ist, auch in einem anderen Bundesland.