Erstellt am 04. Oktober 2010, 00:00

DAC: Die Besten aus dem Kremstal. Grüner Veltliner und Riesling aus dem Kremstal – Falstaff hat Hunderte Weine verkostet und die besten Vertreter gekürt.

Die Gewinner: Berthold Salomon vom Salomon-Undhof, Christina Moser (stellvertretend für Bruder Niki Moser), Ilse Maier vom Geyerhof und Fritz Miesbauer vom Weingut der Stadt Krems.LECHNER  |  NOEN
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VON WOLFGANG TROPF

Seit dem Jahrgang 2007 dürfen regionstypische Weine aus dem Kremstal per Gesetz als „Kremstal DAC“ und „Kremstal DAC Reserve“ vermarktet werden.

Die Vorteile: Einerseits wird die Herkunftsbezeichnung Kremstal besser vermarktet, andererseits kann der Kunde mit garantierter Qualität und einem ganz bestimmten Geschmacksprofil rechnen, wie es typisch ist für das Kremstal.

Die Kriterien sind streng, aber noch strenger sind die Verkoster des Falstaff-Verlages, die soeben die Besten unter den DAC- und DAC-Reserve-Weinen des Jahrgangs 2009 aus dem Kremstal ermittelt und am Donnerstag im Rahmen einer großen Weinpräsentation im Stift Göttweig die Sieger gekürt haben.

Das Ergebnis: Bei den DAC-Weinen gewann das Weingut Sepp Moser aus Rohrendorf die Kategorie Grüner Veltliner mit dem Grünen Veltliner aus der Paradelage Gebling. Der Riesling-Cupsieger ist das von Fritz Miesbauer geleitete Weingut Stadt Krems, das mit dem Riesling »Steinterrassen« überzeugen konnte.

Bei den DAC-Reserve-Weinen – über 100 Weine waren ins Rennen gegangen –setzte sich in einem sehr stark besetzten Finale der 25 besten Weine der Vorrunde einmal mehr das Bio-Weingut Geyerhof aus Oberfucha bei Furth durch und holte sich mit der „Gutsreserve“ Platz 1 beim Grünen Veltliner.

Den Riesling-Sieger stellt das Weingut Salomon-Undhof mit dem faszinierenden „Metternich & Salomon’schen Pfaffenberg“.

„Sowohl bei Riesling als auch bei Grünem Veltliner trafen wir auf herausragende Qualitäten. Das Kremstal hat dem Weinfreund eine große Vielfalt zu bieten“, lautet die Bilanz von Falstaff-Chefredakteur Peter Moser.

www.falstaff.at